31.10.2019: Startschuss für das Integrierte Gesamtverkehrskonzept für die Gemeinde Gräfelfing

team red erarbeitet das Konzept für die Würmtalgemeinde gemeinsam mit dem renommierten Büro Obermeyer Planen + Beraten. Neben den „klassischen“ Verkehrsplanungsthemen stehen dabei auch die Potenziale durch neue Mobilitätsdienstleistungen, intermodale Angebote, Elektromobilität und Mobilitätsmanagement auf der Agenda.

28.10.2019: Gute Aussichten in Niederfinow

Die Gemeinde Niederfinow hat nur 600 Einwohner, aber zwei Schiffshebewerke. Das neue steht kurz vor der Fertigstellung. Künftig können dort Schiffe mit bis zu 104 Containern Fracht gehoben werden, fast viermal soviel wie im alten Hebewerk. Erste Probehebungen sind für die zweite Jahreshälfte 2020 vorgesehen. Das neue Hebewerk dient nicht nur der Binnenschifffahrt, sondern hat auch touristisches Potenzial. Vom Besucherumgang bieten sich beeindruckende Panoramen. Davon konnten sich Vertreter der Gemeinde bei einer Besichtigung überzeugen. team red erstellt für die beiden Schiffshebewerke derzeit ein touristisches Nutzungs- und Betreiberkonzept. Bereits jetzt wird das 1934 in Betrieb genommene alte Hebewerk von jährlich rund 150.000 Menschen besucht.

Foto (Klaus Klöppel): Schiffshebewerk in Niederfinow

18.10.2019: CIVITAS Award 2019 geht nach Bremen

Vom 2. bis 4 Oktober fand das CIVITAS Forum in Graz statt. CIVITAS ist ein Netzwerk aus Städten für Städte in Europa, welche sich als Ziel gesetzt haben ihre Kommunen sauberer und nachhaltiger zu gestalten. Insbesondere Mobilität ist eines der Schlüsselthemen im Rahmen von CIVITAS. Auf dem von rund 650 Teilnehmern aus 45 Ländern besuchten Forum wurden u.a. die CIVITAS Awards verliehen. Diese gelten als höchste Anerkennung für umweltfreundlichen Stadtverkehr. Einer der Gewinner: die Hansestadt Bremen. (Quelle: https://civitas.eu/forum2019)

Gratulation an Michael Glotz-Richter und die Stadt Bremen für die Auszeichnungen in Graz! team red dankt für 15 Jahre gute Zusammenarbeit und wünscht viele Nachahmer!

14.10.2019: Erster autonomer Bus auf Landstraße

Das niederbayerische Bad Birnbach: Seit 2017 fährt hier ein autonomer elektrischer Kleinbus. Nun fällt der nächste Meilenstein in Deutschland. Ab sofort verbindet dieser fahrerlose Shuttlebus der Deutschen Bahn (DB) über eine Landstraße den Bahnhof mit dem rund zwei Kilometer entfernt gelegenen Ortskern. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber legten die erste Fahrt in dem bundesweit einmaligen Angebot zurück.

Berthold Huber sagt: „Die klimafreundliche Verkehrswende muss zum Anliegen auch jenseits von Deutschlands Großstädten werden. Gerade der Nahverkehr im ländlichen Raum braucht neue Konzepte, um mehr Menschen für den umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr zu begeistern. Dafür wollen wir Straße und Schiene noch stärker vernetzen. Denn auch auf dem Land soll individuelle Mobilität ohne eigenes Auto möglich sein."

Seit der Inbetriebnahme wurden bereits mehr als 40.000 Fahrgäste befördert und über 21.000 Kilometer autonom gefahren. Mit der Verbindung des Ortskerns mit dem Bahnhof sollen es nun noch mehr werden.

Wir empfehlen eine Testfahrt: https://bit.ly/338xqS3

11.10.2019: Staats- und Marktversagen in der Mobilität

Ein trauriges Beispiel von Staats- und Marktversagen: Seit Jahrzehnten versorgen Züge den weltweit größten Nahungsmittelmarkt im Süden Paris. Nun werden diese Zuglieferungen eingestellt und durch Lkws ersetzt...bis zu 20.000 pro Jahr. Die Folge: erhebliche CO2 und Stickoxid Belastungen, die zunehmende Verkehrsbelastung der Straße nicht zu vergessen. Die Gründe für dieses Versagen sind nicht einfach zu greifen. Fakt ist jedoch: Trotz großer Reden über den Klimawandel wird doch meist weiter blind in die Klimakatastrophe gerannt. Merke: Wenn die Märkte falsch reguliert werden, erzeugen sie das Gegenteil des Gewünschten.
Ein lesenswerter Artikel im Handelsblatt über Staats- und Marktversagen an einem Beispiel aus Frankreich:
https://bit.ly/2VwUZS1

25.09.2019: Niederfinow will Hebewerke touristisch aufwerten

Die Gemeinde Niederfinow hat nur rund 600 Einwohner, aber zwei "Kathedralen". Das historische und das gerade neu entstehende Schiffshebewerk sind touristische Magneten für die Region. Seit knapp einem Jahr erarbeitet team red zusammen mit dem Dresdner Büro FUTOUR und im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrsverwaltung Eberswalde dafür ein neues Standort- und Betreiberkonzept. Jetzt wurden die Einwohner der kleinen Gemeinde über die bisherigen Ergebnisse informiert.

Ein Ziel des Projektes ist es, die touristischen Angebote vor Ort weiterzuentwickeln und besser erlebbar zu machen. Die Gemeinde will dazu eine eigene Betreibergesellschaft gründen und sich künftig stärker um die Informationsangebote vor Ort, die touristische Vernetzung sowie das Marketing für den Standort kümmern. Zugleich entstand im Rahmen des Projekts eine umfangreiche Liste von Maßnahmen, mit denen der Standort aufgewertet werden soll. Ein wichtiges Ziel ist es, durch bessere Angebote zur klimafreundlichen Anreise den Ort von den Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu entlasten.

Mit zwei Hebewerken aus zwei Jahrhunderten, einer historischen Schleusentreppe und dem 400 Jahre alten Finowkanal gibt es vor Ort ein einzigartiges Ensemble industriegeschichtlicher Bauten. Mit jährlich rund 150.000 Gästen ist das Areal eines der wichtigste Touristenziele im nördlichen Brandenburg. Bei der Veranstaltung gab es seitens der Bürgerinnen und Bürger sehr viel Zustimmung zu den Plänen, zahlreiche Anregungen für die Standortentwicklung und eine Reihe von Angeboten zur aktiven Mitwirkung.

Mehr Infos und Impressionen: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1754904/

Foto (Klaus Klöppel): Hebewerke in Niederfinow

19.09.2019: Lollapalooza 2019

Das Lollapalooza ist auch 2019 erfolgreich über die Bühnen am Berliner Olympiastadion gegangen. KraftKlub, Kings of Leon und Twenty One Pilots, Kidzapalooza und Fashionpalooza boten bei trockenem und sonnigem Wetter Spaß für ganze Familien.

Für die sichere An- und Abreise sorgten die BVG und die Berliner S-Bahn, unterstützt durch einen durch den Veranstalter finanzierten Shuttle-Bus. team red zeichnete im vierten Jahr für die Verkehrsplanung verantwortlich: "Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder über 80.000 Menschen pro Veranstaltungstag sicher und schnell die Veranstaltungsorte erreicht haben," so Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.

Bemerkenswert ist der geringe Pkw-Anteil: Gerade einmal 1.500 Pkw standen im Umfeld des Stadions, das entspricht einem Modal Split-Anteil von ungefähr 5 %.

19.09.2019: Protected Bike Lanes machen Straßen sicherer

Der Bike-Boom wird derzeit schon als Megatrend bezeichnet. Damit aber tatsächlich jede/r von dem platzsparenden, leisen, und gesunden Verkehrsmittel profitieren kann, sind Anpassungen des Straßenraums notwendig. Denn mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich beim Radfahren im Straßenverkehr nicht sicher. Für mehr als zwei Drittel davon ist die Abwesenheit separater Radwege ein Grund dafür. In Städten lassen 20% der Befragten das Rad sogar nur wegen des Mangels an sicheren Radwegen stehen, und wählen stattdessen ein anderes Transportmittel.

Protected Bike Lanes haben sich international als gut geeignetes Mittel erwiesen, den Radfahranteil zu erhöhen. Durch die physische Trennung der neuen Radwege vom Autoverkehr steigt die wahrgenommene Sicherheit beim Radfahren und ermuntert so viele Menschen dazu, aufs Rad zu steigen. Werden die Knotenpunkte entsprechend sorgfältig geplant, ist eine Separierung auch nicht mit Nachteilen bei der objektiven Sicherheit (Sichtfelder!) verbunden.

Die Effektivität von Protected Bike Lanes ist auch quantitativ belegt: Der Zusammenhang zwischen zusätzlichen Abschnitten der sicheren Radwege und einem erhöhten Radfahranteil wurde durch wissenschaftliche Studien in Europa, Australien und Nordamerika mehrfach festgestellt. Mehr Fahrräder auf den Straßen wiederum erhöhen die Verkehrssicherheit für alle im Verkehr Teilnehmenden. Dieses Phänomen ist empirisch nachgewiesen und wird als ‚Safety in Numbers‘ (‚Sicherheit in der Masse‘) bezeichnet. In New York etwa hat sich die Zahl der Verletzungen im Radverkehr nach dem Bau von 48 km geschützter Radwege insgesamt um 20% reduziert. Auf einigen Streckenabschnitten ist die Zahl der Verletzungen aller Verkehrsteilnehmenden sogar um 56% gesunken.

Weitere Details über Protected Bike Lanes, ihre Vorteile, und wie sie in Deutschland eingesetzt werden können lesen Sie im Artikel: https://www.bikecitizens.net/de/radwege-sicher-protected-bike-lanes/

Die zugrundeliegende wissenschaftliche Studie kann hier eingesehen werden: https://www.researchgate.net/publication/334605051_Potential_Opportunities_and_Risks_of_Protected_Bike_Lanes_on_Commercial_High_Streets_in_Vancouver_-Guidance_for_the_Implementation_in_Vancouver_and_Berlin

Bild: Verena Engel

10.09.2019: Senatsplanung: Besserer Umstieg im Berliner Umweltverbund

Der Berliner Senat hat am 03.09.2019 den Bericht an das Abgeordnetenhaus „Umstiegsbedingungen für Pendlerinnen und Pendler auf den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr verbessern“ beschlossen.
Unter anderem sollen bis 2025 gemäß aktueller Planungen 50.000 Fahrradabstellplätze an ÖPNV-Haltepunkten errichtet werden. Die hierfür notwendigen Standort- und Potenzialanalysen wurden bisher bereits an rund 70 ÖPNV-Haltepunkten untersucht. (Quelle: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.843033.php)

team red begrüßt diese Ziele ausdrücklich.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurde im letzten Jahr durch team red die Studie "Leitfaden Betreiberkonzepte für Fahrradstationen, Sammelschließanlagen und Fahrradboxen" erstellt, die wir interessierten Lesern kostenfrei zusenden - einfach per email unter info(at)team-red.net bestellen!

Foto (Axel Quanz): Radabstellanlagen am Berliner S-Bahnhof Adlershof

29.08.2019: Neues Leitbild für Niederfinow

Die brandenburgische Gemeinde Niederfinow hat ein neues Leitbild beschlossen und will seine Chancen für eine nachhaltige Entwicklung besser nutzen. Das Leitbild ist Bestandteil eines Dorfentwicklungskonzepts, das team red gemeinsam mit der Dresdner Agentur Futour und unter Einbeziehung der Bevölkerung im Laufe des vergangenen Jahres erarbeitet hat. Danach soll die kleine Gemeinde als familienfreundlicher Wohnort und dörflicher Gastgeber weiterentwickelt werden.
Einen besonderen Stellenwert für die Gemeinde haben die beiden Schiffshebewerke. Sie sind das Ziel von 150000 Gästen jährlich. Für diesen touristischen Standort erarbeiten team red und Futour gemeinsam ein neues Standort- und Betreiberkonzept. Die Gemeindevertretung hat in diesem Zusammenhang jetzt grünes Licht für die Bildung einer gemeinnützigen kommunalen Gesellschaft gegeben, die sich künftig um die bessere Vermarktung und weitere touristische Entwicklung des Standorts kümmern soll.

Foto (Klaus Klöppel): Hebewerke in Niederfinow

29.08.2019: Förderprogramm "mobil gewinnt" - Antragsschluss 29.09.2019

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) hat Ende Juli den zweiten Förderaufruf zur Förderrichtline Betriebliches Mobilitätsmanagement veröffentlicht.

Bis zum 29.09. können privatwirtschaftliche und kommunale Unternehmen, eingetragene Vereine sowie öffentliche Einrichtungen Projektskizzen für die Förderung von Projekten in den Themenbereichen Mitarbeitermobilität und Pendlerverkehre, Kunden- und Besucherverkehre, Dienstreisen und Werksverkehre sowie Flottenmanagement und Flottenumbau einreichen.

Im Rahmen der vorgenannten Themenbereiche können z.B. folgende Maßnahmen gefördert werden:

– Steigerung und Verbesserung von ÖPNV-Nutzung und Radverkehr,
– Bereitstellung und digital unterstützte Abwicklung multimodaler Mobilitätslösungen und durchgängiger Reiseketten,
– Verkehrsvermeidung und Verringerung des Individualverkehrs, insbesondere mit Verbrennungsmotoren, auch über Mitfahrlösungen,
– Einführung alternativer Organisationsformen und technischer/digitaler Mobilitätslösungen,
– Umsetzung von Sharing-Konzepten mit alternativen Antriebsformen und deren Infrastruktur,
– Umstellung auf umweltverträglichere Antriebsarten,
– Entwicklung von Anreizmodellen für Verhaltensänderungen,
– Maßnahmen und Kampagnen zur Information, Kommunikation und Schulung von Fokusgruppen,
– Einführung eines nachhaltigen Dienstreisemanagements,
– Einführung einer Parkraumbewirtschaftung bzw. Umwidmung von Pkw-Stellplätzen

In einem zweistufigen Verfahren sind zunächst Projektskizzen einzureichen, die vom Projektträger bewertet werden. Die bewerteten und zur Förderung ausgewählten Projekte werden in einer zweiten Phase zur formalen Antragstellung aufgefordert. Die Einreichung der Vollanträge ist derzeit für den 19. Januar 2020 vorgesehen.

team red bietet allen Interessenten die Unterstützung bei der Entwicklung der Projekte und bei der Antragstellung an. Weitere Infos: uta.kurz(at)team-red.net und johannes.theissen(at)team-red.net.

27.08.2019: Elektromobilität: E-Fahrzeuge nehmen zu/e-Mini als Verkaufsschlager

Die Zahl der auf deutschen Straßen zugelassenen Elektro-Pkw nimmt deutlich zu. So waren nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) Ende Juli 2019 über 135.000 E-Pkw mit Batteriespeicher zugelassen. Auch im Bereich Elektrobus steigen die Verkaufszahlen in Deutschland deutlich an. So wurden in den letzten Wochen Fahrzeugbestellungen für mehr als 190 Busse aus Hannover, Münster, Lübeck, Berlin und Osnabrück bekannt.

Eine Überraschung im Fahrzeugmarkt stellt der erste elektrische Mini von BMW dar. Das Fahrzeug soll ab Ende dieses Jahres auf die Straßen kommen. Bis 4. August waren bereits über 45.000 Interessenten für das in Großbritannien gebaute Fahrzeug registriert. Probleme bei der Produktion des Fahrzeuges könnten sich nur durch den Brexit noch ergeben.

Das team red Projektteam „Elektromobilität“ begleitet Städte und Kreise sowie Verkehrsunternehmen bei der Planung und Herstellung von Infrastruktur sowie bei der Einschätzung der Machbarkeit von Elektrobuslinien.

Grafik (Johannes Theißen): Zulassung von E-Pkw in Deutschland 2006 bis Juli 2019

19.08.2019: Die Kommunalrichtlinie Klimaschutz als Förderinitiative

Über die Kommunalrichtlinie Klimaschutz können Gebietskörperschaften und viele öffentliche Unternehmen auch 2019 und 2020 wieder Mobilitätskonzepte und investive Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität fördern lassen.

Mit diesen zusätzlichen Mitteln lassen sich oft Projektideen umsetzen, die bisher in einer Schublade verstaubten. team red verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Antragstellung und der Projektentwicklung. Die nächsten Einreichungsfristen sind der 30.9.2019 und der 31.4.2020.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

13.08.2019: STADTRADELN bricht alle Rekorde!

Auch in diesem Jahr hat das von uns betreute Projekt STADTRADELN des Klima-Bündnis e.V. erneut alle Rekorde geknackt.

So wurden im diesjährigen Kampagnenzeitraum bereits über 60 Mio. Kilometer von über 308.000 Radelnden zurückgelegt, was einer CO2-Vermeidung von über 8600 Tonnen entspricht. Dies stellt schon jetzt einen neuen Rekord dar, obwohl der Kampagnenzeitraum noch bis zum 30.09.2019 weiterlaufen wird. team red unterstützt das Projekt bereits seit dem Jahr 2008 und ist für die Programmierung der Typo3-Webplattform zuständig.

Hier geht es zur STADTRADELN Website: https://www.stadtradeln.de/home

02.08.2019: Erfolg beim Neubürgermarketing in Sulzfeld und Tübingen

Die von team red durchgeführte und durch das Ministerium für Verkehr (Baden-Württemberg) geförderte Evaluation zu Maßnahmen zum Neubürgermarketing in den Modellkommunen Sulzfeld und Tübingen konnte positive Effekte nachweisen.
Mittels des in Sulzfeld angewandten qualitativen Studiendesigns konnte bei zwei von zehn Interviewpartnern eine Steigerung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und eine damit einhergehende Reduktion der Pkw-Nutzung nachvollzogen werden. Ohne die Maßnahmen des Neubürgermarketings wäre die Änderung hingegen nicht eingetreten.
In Tübingen wurden zur Evaluation des dortigen Neubürgermarketings quantitative Onlinebefragungen unter Neubürgern durchgeführt. Hierzu wurden zwei Gruppen vergleichen: Neubürger, welche vor Einführung des Neubürgermarketings nach Tübingen gezogen sind (Kontrollgruppe) und Neubürger, welche nach Einführung des Neubürgermarketings zugezogen waren (Interventionsgruppe). Im Vergleich der beiden Gruppen kann statistisch gesichert nachgewiesen werden, dass bei erfolgtem Neubürgermarketing der Anteil des Pkw am Modal Split um 6 Prozentpunkte zurück geht.
Wichtig dabei: Die Veränderung tritt unmittelbar nach dem Umzug ein, danach verfestigen sich die erlernten Mobilitätsmuster sehr schnell. Dies unterstreicht die Bedeutung eines Neubürgermarketings, welches unmittelbar in der Umbruchssituation des Umzugs greift.
https://bit.ly/2SRvZn6

Bild: eigene Erhebung

30.07.2019: Noch bessere Mobilitätsangebote in der Dübener Heide

Mit einer neuen länderübergreifenden Buslinie wird das touristisch nutzbare Verkehrsangebot im Naturpark Dübener Heide weiter verbessert. Der neue Rufbus der Linie 238 verbindet ab dem 19. August die beiden Kurorte Bad Düben in Sachsen und Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt. team red unterstützt im Rahmen eines Projekts "Vernetzte Mobilität in der Dübener Heide" auch die Kommunikation zum Start der Linie und erarbeitet ein Kommunikationskonzept zur besseren Vermarktung der touristisch nutzbaren ÖPNV-Angebote in der Region.
Das Projekt umfasst weiter die Entwicklung von neuen und attraktiven E-Bike-Routen, damit die Attraktionen der Dübener Heide auch mit dem Rad noch einfacher entdeckt werden können und neue Lösungen für die berufliche Mobilität von Beschäftigten von Unternehmen in der Region Dübener Heide. Das Projekt wird mit LEADER Mitteln der EU gefördert.

25.07.2019: Die Evaluation des Neubürgermarketings ist abgeschlossen

Neubürgermarketing hat zum Ziel, in Umbruchsituationen zum Umstieg auf Verkehrsmittel des Umweltverbunds zu motivieren. Im Auftrag der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg hat team red Modellvorhaben in Tübingen und Sulzfeld evaluiert. Dabei konnten positive Effekte nachgewiesen werden. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Pressekonferenz am 30.07.2019 veröffentlicht.

24.07.2019: Workshop zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in der Stadt Erding

Im Rahmen der Erstellung des Mobilitätsentwicklungskonzeptes für die Große Kreisstadt Erding fand am 5. Juni im Großen Saal des Stadtmuseums ein Workshop für Arbeitgeber statt, an dem insgesamt 14 Vertreter Erdinger Unternehmen sowie weitere Akteure teilnahmen. Unter der Moderation von Tobias Kipp und Dr. Johannes Theißen wurden nach einer fachlichen Einführung in die Ziele und Möglichkeiten des Mobilitätsmanagements in Arbeitsgruppen Ideen und Lösungsansätze entwickelt.

Als wichtige Voraussetzungen für die Umsetzung von Betrieblichem Mobilitätsmanagement in den Unternehmen wurden von den Teilnehmern Verbesserungen für den Radverkehr, dichtere Taktungen im ÖPNV sowie der Ausbau der S-Bahn genannt. Auch wurden der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie der Aufbau eines Fahrradverleihsystems zur verbesserten Anbindung des Bahnhofs an die Arbeitsstätten vorgeschlagen.

Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weitere Bearbeitung des Mobilitätsentwicklungskonzeptes ein, sodass sich auch die Belange der Erdinger Arbeitgeber darin wiederfinden werden.

24.07.2019: Solaris erhält Zuschlag für Lieferung von 130 Gelenkelektrobussen nach Warschau

Die städtischen Verkehrsbetriebe (MZA) in Warschau haben 130 elektrisch betriebene Gelenkbusse mit einem Auftragsvolumen von rund 94 Mio. Euro erworben. Die Gelenkbusse vom Typ Urbino 18 electric sollen bis Ende 2020 in die polnische Hauptstadt ausgeliefert werden.

Solaris hat bereits aus 60 Städten in 17 Ländern Aufträge erteilt bekommen. Sie zeigen sich stolz über dieses Auftragsvolumen, so meint Javier Calleja, der Vorstandsvorsitzende von Solaris Bus & Coach S.A: „Seit mehreren Jahren setzen wir konsequent unsere Entwicklungsstrategie um, auf emissionsfreie Fahrzeuge zu setzen. Dank dem Großauftrag des Betreibers aus Warschau stärken wir unsere Position des europäischen Marktführers für Elektromobilität. Vor allem jedoch freuen wir uns darüber, dass unser Unternehmen, das sehr großen Wert auf die Entwicklung des nachhaltigen Verkehrs legt, zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner von Warschau beitragen kann“.

Das MZA plant in den nächsten Jahren auf eine Flotte von über 400 emissionsfreien Bussen zu kommen. „Wir freuen uns, dass wir bei der Umsetzung umweltfreundlicher Transportlösungen eine führende Rolle spielen“, so Jan Kuźmiński, Vorstandvorsitzender von Miejskie Zakłady Autobusowe Sp. z o.o. Das aktuelle Vorhaben, welches vom europäischen Fonds unterstützt wird, stelle eine der größten Investitionen im Rahmen der Elektromobilität in Europa dar. Ziel sei es die Stadt lebenswerter uns sauberer zu gestalten. (Quelle: https://www.newstix.de/index.php?site=&entmsg=true&ref=RNL&mid=457758)

18.07.2019: MOVE Hamburg - Bewege Deine Stadt: Projektphase erfolgreich beendet!

Das besondere Engagement der Stadt Hamburg für Betriebliches Mobilitätsmanagement führte vor zwei Jahren zum Projekt „MOVE Hamburg – Bewege Deine Stadt“. Mit MOVE hat Hamburg im Verlauf des Projekts ein vorbildgebendes Konzept für Städte entwickelt, die die Verkehrswende im gewerblichen Bereich voranbringen möchten.
Zum Abschluss des Projekts Ende Juni 2019 sind sich Beteiligte und Verwaltung einig: Mit MOVE wurde eine Marke geschaffen, die nun einen Wert an sich besitzt und die weiterentwickelt werden soll - beispielsweise in Form einer Koordinierungsstelle für Betriebliches Mobilitätsmanagement. Diese soll Unternehmen untereinander, aber auch Unternehmen und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen rund um die betriebliche Mobilität vernetzen. Viele Unternehmen in Hamburg unterstützen schon heute in vorbildhafter Weise emissionsarme Mobilitätsformen. Ihr konkretes Beispiel soll andere Unternehmen ermutigen.
Zwei zentrale Erkenntnisse sind besonders hervorzuheben:
Es ist einerseits festzustellen, dass sich die neue Mobilität als komplex erweist. Die universale Lösung für jeden Bedarf gibt es nicht mehr. Es zeigen sich vielfältige Angebote, die sich als nachhaltiger, effizienter und komfortabler herausstellen, ganz besonders bei einer bedarfsgerechten Planung. Unternehmen dabei zu unterstützen, für ihren Bedarf die passende Lösung zu finden, ist deshalb eine zentrale Aufgabe.
Andererseits wünschen sich immer mehr Menschen Alternativen zum Auto, sowohl für ihren Weg zur Arbeit als auch für ihre dienstliche Mobilität. Unternehmen, die ihren Beschäftigten solche Alternativen anbieten, dürfen mit einem guten Maß an Akzeptanz rechnen.

03.07.2019: Autonome Busse - Erfolgreicher Test in Bad Birnbach

Autonom fahrende Busse werden den Öffentlichen Personennahverkehr in Zukunft stark verändern. Gerade auf bisher unrentablen Strecken wie z.B. in Außenbereichen der Großstädte oder im ÖPNV in Kleinstädten und Dörfern, werden autonome Busshuttles dem ÖPNV zu neuen Kunden verhelfen und damit insgesamt den Umweltverbund stärken. Wir gratulieren der DB Regio Bus zu den positiven Ergebnissen in Bad Birnbach!
Weitere Infos zum Thema finden Sie hier: https://www.newstix.de/index.php?site=&entmsg=true&ref=RNL&mid=457275

27.06.2019: STARS-Befragungen abgeschlossen

Im Auftrag des Bundesverbands CarSharing führte team red zusammen mit unserem Kooperationspartner omnitrend Nutzerbefragungen und Gruppendiskussionen durch. Mit den durchgeführten Befragungen von Nutzern in Franfurt a.M. und Göttingen wurden die Erhebungen nun abgeschlossen.
Weitere Informationen zu dem Projekt sowie erste Ergebnisse finden sich unter http://stars-h2020.eu/

25.06.2019: Beschluss der CDU: „Mobilität der Zukunft“

Die CDU erkennt Fehler in ihrer bisherigen Verkehrspolitik: "Im Durchschnitt transportieren PKW nur 1,4 Menschen pro Fahrt, brauchen dafür aber die meiste Fläche pro Fahrgast und belasten das Anlagegut Straße um ein Vielfaches. Vor diesem Hintergrund müssen wir insbesondere in unseren Städten eine Neuaufteilung des begrenzten öffentlichen Raums in Angriff nehmen."
https://www.cdu.de/artikel/mobilitaet-der-zukunft
Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung!

20.06.2019: Neues aus unserem CMM-Projekt

Vom 16. bis 17. Mai fand die zweite Studienreise nach Bremen und Hamburg statt. Dort haben sich die Partner und Verkehrsplaner getroffen um aus den Praxiserfahrungen der beiden Städte im planen und bauen von Mobilitätsstationen zu lernen. In Bremen zeigt sich, dass vor allem das stationsbasierte Car-Sharing prägend für die dortigen Mobilitätspunkte ist. Mit den Stationen „mobil.punkt“ und „mobil.pünktchen“ konnte die Anzahl der privaten Autos reduziert werden, um damit mehr Raum für die Bewohner zu schaffen. (Quelle: https://bit.ly/2X6nGIs)

Hierzu wurde 2018 auch eine von team red erstellte Studie zu Car-Sharing Effekten auf die Stadt Bremen veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen best-practice Beispiele die auch für andere Städte angewendet werden können (Download: https://bit.ly/2KWOk08). Die Studie wurde im Rahmen des CMM-Projekts „Share North“ erstellt. Dieses Projekt legt den Fokus auf die sog. „shared mobility“ in der Nordseeregion. Hierzu zählt unter anderem auch die Hansestadt Bremen.

19.06.2019: Landkreis Barnim setzt auf E-Car-Sharing

Bild: rbb/Maximilian Horn

Die Kreisverwaltung Barnim hat im Rahmen des Projekts „BAR-Share“ 22 Elektroautos angeschafft. Diese stehen vor allem den Mitarbeitern für Außentermine zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind werktags für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung reserviert. Nachmittags, abends sowie an Wochenenden stehen die modernen Elektrofahrzeuge auch den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises zur Verfügung. Die Fahrzeuge können per App, am Computer und oder mit einer Kundenkarte gebucht werden. Durch dieses Konzept steht der Kreisverwaltung einerseits und den Bürgerinnen und Bürgern andererseits, ein modernes und lokales, emissionsfreies Mobilitätsangebot zur Verfügung.

Geplant ist, die Flotte weiter auszubauen, wie Saskia Schartow (Projektleiterin) berichtet. In Zukunft soll in jedem Ort des Landkreises ein Auto stehen und zudem die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden. Rund 300 Kilometer sollen die Fahrzeuge ohne Laden bewältigen können, damit sollten viele der täglichen Wege abgedeckt sein. (Quelle: https://bit.ly/2Z58iJW)

Basis des BAR-Share Konzepts ist u.a. eine Studie über die Konzeption einer Verleih- und Ladeinfrastruktur für den Landkreis Barnim, die team red im Auftrag des Regionalparks Barnimer Feldmark erarbeitet hat. Das Projekt wurde mit Mitteln des BMVI gefördert und in 2018 erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Infos zum „BAR-Share“ Projekt finden Sie hier: https://www.barshare.de/.

13.06.2019: Mobilitätskonzept für Oberhavel

Der Landkreis Oberhavel hat team red Deutschland mit der Erstellung eines Mobilitätskonzeptes für den gesamten Landkreis beauftragt. Neben der Sicherung der Mobilität im ländlichen Raum spielen hier auch die vielfältigen Verflechtungen mit der Bundeshauptstadt Berlin eine wichtige Rolle.  Täglich pendeln über 30.000 Personen, während über 9.500 Beschäftigte täglich aus Berlin in den Landkreis kommen, um in den Unternehmen und Behörden vor allem in den Städten Oranienburg, Hennigsdorf und Velten zu arbeiten. Am 18. Juni 2019 findet im Rahmen des Projektes die erste Mobilitätskonferenz Oberhavel statt, in der das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wird.

11.06.2019: 700 E-Scooter für Rostock

Ab Mitte Juni dürfen die E-Scooter (Elektro-Tretroller) deutschlandweit in den Straßenverkehr. In Rostock will die Berliner Start-up-Firma „Circ“ (ehemals Flash) 700 Scooter auf Leihbasis anbieten. Das Besondere: Die Scooter können zusammengeklappt werden (im Gegensatz zu regulären Sharing Scooter). Die Stadtverwaltung teilt jedoch mit, dass noch rund ein Jahr vergehen wird, bis die Roller auf den Straßen zu sehen sind. Grund sind bürokratische und technische Hürden.(Quelle: https://bit.ly/2wCrSBc)

Michael Reitz, Vorsitzender des ADFC Rostocks, mahnt, die Radwegeinfrastruktur sei schon jetzt mit den Radfahrern ausgelastet. Eine zusätzliche Belastung durch die E-Scooter gibt die Infrastruktur kaum her. Nach dem Beschluss des Bundesrats dürfen die Roller nur auf den Radwegen fahren, nicht auf Gehwegen. Befürchtet wird auch, dass es zu vermehrten Unfällen kommt. Dies rührt vor allem daher, dass die Nutzer, zumindest zu Anfang, oft ungeübt mit diesen neuen Vehikeln unterwegs sein werden. Durch die stark beschleunigenden E-Scooter kann es zur Überforderung kommen, trotz der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 20km/h. (Quelle: https://bit.ly/2wCrSBc)

In Rostock, wie auch in anderen Städten Deutschlands, werden die Scooter über das free floating Prinzip vermietet. Das heißt es wird keine festen Stationen geben, die Roller können überall im Straßenraum abgestellt werden. Zudem hat sich in den europäischen Städten, die die Scooter bereits auf den Straßen haben, eine Bezahlung per Kreditkarte durchgesetzt. Die per App buchbaren Scooter werden dann wohl 1€ Grundpreis plus 15 Cent pro Minute kosten. (Quelle: https://bit.ly/2wCrSBc)

E-Scooter werden einen wichtigen Baustein im Bereich „letzte Meile“ darstellen. Besonders in der Kombination mit dem ÖPNV werden die Scooter als vorteilhaft gesehen: So können Wege zur oder von der Haltestelle schnell und einfach mit einem E-Scooter bewältigt werden. Aber: „Wir denken, dass private Scooter wichtiger sind als geteilte (E-Scooter Sharing)“, so team red Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.

11.06.2019: Co-Creation Mobility Workshop bei der Siemens AG

Siemens hatte seine Beschäftigten am 27. Mai 2019 zu einem ganztägigen Co-Creation-Workshop eingeladen. Das Unternehmen stellt sich der Herausforderung, die Mobilität rund um den neuen innerstädtischen Standort Siemens Campus nachhaltig zu gestalten. In einigen Jahren werden 25.000 Menschen dort arbeiten, ihre Wege sollen umweltverträglich gestaltet werden.

Bei der Entwicklung von geeigneten Lösungen setzt Siemens auch auf die kreativen Potenziale der Beschäftigten. Der Co-Creation-Workshop, der auch Probefahrten mit neuen Elektrofahrzeugen umfasste, aktivierte mithilfe von Design Thinking-Methoden die Mitarbeiter bei der Entwicklung neuer Ansätze. insertEFFECT und team red organisierten und moderierten diesen ungewöhnlichen Mobilitätstag.

06.06.2019: Bürgerbeteiligung: Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen in der Region Magdeburg

In der Landeshauptstadt Magdeburg findet derzeit ein Online-Bürgerbeteiligungsverfahren zum Thema Radschnellverbindungen für die Region Magdeburg statt. team red untersuchte im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mögliche Potenziale in Trassenkorridoren und erarbeitet derzeit die mögliche Linienführung entsprechender Radschnellverbindungen in die benachbarten Gemeinden. In diesem Zusammenhang können nun auch die Bürgerinnen und Bürger im Zuge einer Online-Bürgerbeteiligung vom 29. Mai bis zum 12. Juni an der Linienfindung mitwirken und vorgeschlagene Trassenführungen kommentieren oder eigene Ideen auf einer interaktiven Karte einzeichnen.
Zudem können Ideen und Beiträge kommentiert und bewertet werden.

Grundlegende Informationen zu Radschnellwegen, was bei der Planung dieser berücksichtigt werden muss und welche Anforderungen gelten, können Sie hier nachlesen: https://www.buergerbeteiligung.de/magdeburg/radschnellverbindungen

31.05.2019: Offenbach: Radfahren im Alltag

Das Projekt „Radfahren im Alltag“ vom Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach wird von team red betreut und ist Ende April 2019 gestartet. In dem Projekt sollen Radfahranfängerinnen durch Radfahr-, Verkehrssicherheitstrainings und begleiteten Fahren mit Radfahrlotsinnen über 12 Wochen ertüchtigt werden, zukünftig Wege im Straßenverkehr sicher zurückzulegen. Das Ziel ist es einerseits, Wege die derzeit mit dem MIV oder ÖPNV gefahren werden, zu minimieren und andererseits die Mobilität der Frauen zu stärken. Durch das gemeinsame Fahren können ideale Radrouten gefunden werden und außerdem Fahrradtaschen und Fahrradanhänger eingesetzt werden, um zu erlernen, wie (größere) Einkäufe und Kinder mit dem Fahrrad transportiert werden können. Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bis 2020 gefördert.

29.05.2019: MOVE Hamburg: Workshop „Fuhrpark der Zukunft“

Im Rahmen des MOVE-Projektes der Freien und Hansestadt Hamburg führt team red zusammen mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte am 05. Juni 2019 von 9 – 12 Uhr (anschließend Mittagsimbiss + Ausklang) einen Workshop zum Thema „Fuhrpark der Zukunft – Flexibel und Digital“ durch.
Unter der Moderation des team red Geschäftsführers Dr. Bodo Schwieger werden verschiedene Themen rund um moderne Fuhrparklösungen vorgestellt und diskutiert. Ihre Ideen zu Fuhrparklösungen präsentieren u.a. die Firmen cantamen, ubeequo und Alphabet.
Eingeladen zu der Veranstaltung sind Unternehmen, Behörden und Institutionen mit mehr als 10 Fahrzeugen im eigenen Fuhrpark.
Hier geht es zur Anmeldung: https://intra.team-red.net/anmeldung/

Im Rahmen von MOVE Hamburg begleitet die Mobilitäts-Akademie auch das Projekt „Steig um!“. Hier geben Tester*innen und ihre Familien ihr Auto für drei Monate ab um die Mobilitätsangebote der Stadt Hamburg auszuprobieren und auf Herz und Nieren zu prüfen.
Weitere Informationen zu MOVE Hamburg finden Sie hier: https://www.hamburg.de/move/

27.05.2019: Weltgrößte Radkampagne startet in zwölfte Runde

Seit dem 1. Mai werden wieder fleißig Fahrradkilometer zurückgelegt. Beim Fahrradwettbewerb STADTRADELN legen Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für ihre Kommune zwischen Mai und September so viele Kilometer für mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Radförderung zurück wie möglich.

André Muno vom Klima-Bündnis sagt „beim Stadtradeln können die Menschen die vielen Vorzüge des Fahrrads in einer spielerischen Wettbewerbssituation selbst erfahren“. Der Stadtradeln Botschafter Rainer Fumpfei unterstützt auch dieses Jahr die Kampagne wieder: „Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen das Rad gern stärker in ihren Alltag integrieren möchten. Dafür wollen sie aber eine Infrastruktur, auf der sie genauso bequem und sicher unterwegs sind wie mit dem Auto“, sagt Fumpfei. In „vielen Städten stecken die Jahrzehnte der aufs Auto ausgerichteten Verkehrsplanung immer noch in den Knochen. Zwar findet die Verkehrswende vielerorts bereits in den Köpfen statt, jetzt muss sie mit entsprechendem Handeln und Investitionen aber auch auf die Straße gebracht werden“, so André Muno. Rund 300.000 Menschen aus 885 Kommunen fuhren letztes Jahr im Rahmen der Kampagne und legten ganze 59 Millionen Kilometer zurück. (Quelle: https://bit.ly/2M4eWyo)

team red darf auch in diesem Jahr wieder diese nachhaltige und innovative Kampagne mit der Erstellung und Betreuung der TYPO3-Webseite unterstützen.
Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier (Anmeldung bis September noch möglich!): www.stadtradeln.de

24.05.2019: Projekt StatusRad erfolgreich gestartet!

Vom 6. bis 10. Mai startete das Projekt StatusRad an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Im Rahmen der Projektwoche konnten die Schüler*innen verschiedene Radtypen kennenlernen und testen, so zum Beispiel Lastenräder, E-Bikes oder Rennräder. Wie Projektleiterin Antje Merschel berichtete, waren besonders die weniger alltäglichen Fahrräder dabei besonders umworben. Bei dem Ausflug zur Herkules-Statue in Kassel hatten dann natürlich auch die Schüler*innen die Nase vorn, die das Glück hatten, mit einem E-Antrieb den 530-Meter-Anstieg zu meistern. Damit konnten die Jugendlichen erfahren, dass auch in schwierigeren Topografien das Fahrrad für den Alltag geeignet ist. „Ich hoffe, dass besonders für die kurzen Wege zukünftig das Fahrrad priorisiert wird“, so Sportlehrer André Krug.

Neben Medienvertreter*innen des Hessischen Rundfunks waren auch Mitarbeiter*innen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie Vertreter*innen des Nordhessischen Verkehrsverbund (Stabstelle Mobilität im ländlichen Raum) anwesend. So berichtete die Hessenschau kompakt (https://statusrad.bike/hessenschau-kompakt-6-mai-2019/) und der Hörfunk über das Projekt. Tenor ist: Das Fahrrad ist nicht nur cooler, es ist auch praktischer. Und das bestätigt die Initiatorinnen des Projekts darin, dass das Rad genauso ein Statussymbol sein kann wie das Auto.

Am 3. Juni, dem internationalen Weltfahrradtag, startet nun die zweite Projektwoche an der Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf. Neben Unterrichtseinheiten, die sich dem Thema Fahrradfahren theoretisch nähern, werden auch hier viele praktische Maßnahmen durchgeführt werden. Dabei wird das Radfahren im Kontext nachhaltiger Entwicklung, Upcycling und Klimaschutz – auch bei den geplanten Radtouren – im Vordergrund stehen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Mehr Infos zum Projekt, zu den Schulen und den Partner*innen finden Sie hier: statusrad.bike

24.05.2019: bike2businnes - Stadt Garching und ansässige Unternehmen engagieren sich gemeinsam für den Radverkehr!

Mit dem Projekt bike2businnes wird im Stadtteil Garching-Hochbrück ein Modellprojekt zur Förderung des Radverkehrs umgesetzt. Wie in viele anderen Gewerbegebieten in Deutschland wurde dem Radverkehr in den 60er und 70er Jahren wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Jetzt ist das Ziel, unter den gegebenen Rahmenbedingungen, nachträglich eine attraktive Radverkehrsinfrastruktur zu entwickeln. Das Projekt wird durch das Förderprogramm „Klimaschutz durch Radverkehr“ des BMU gefördert. Weitere Partner im Projekt sind der Business Campus Garching und die Voith Composites GmbH.
Im Gewerbegebiet werden u.a. verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des Radroutennetzes, wie optimierte Routenführungen und neue Radwegeverbindungen umgesetzt. Hinzu kommen ergänzende Serviceangebote, wie z.B. Radstationen oder Fahrradabstellanlagen. Weiterhin wurde im Oktober 2018 ein Fahrradverleihsystem eröffnet (Quelle: http://bike2business.eu/).
team red begleitete die Projektentwicklung, die Erstellung des Förderantrags und jetzt auch die Umsetzung inkl. Monitoring und Projektwebsite (http://bike2business.eu).

23.05.2019: Die E-Scooter rollen bald auch auf Deutschlands Straßen

Der Bundesrat hat am Freitag (17.5.19) grünes Licht für E-Scooter gegeben. Die Elektrischen Tretroller dürfen zukünftig bei maximaler Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h im Straßenverkehr fahren.
Fahren dürfen diese ausschließlich auf Radwegen bzw. Radfahrstreifen. Falls keiner vorhanden ist, darf auch auf die Straße ausgewichen werden. Es wurde weiterhin ein Mindestalter von 14 Jahren festgelegt. Zudem müssen Roller eine aufgeklebte Versicherungsplakette nachweisen, welche von der Bundesregierung konzipiert wurde. Ähnlich wie beim Radverkehr wird es aber keine Helmpflicht geben.
Wie es nun weitergeht, wird die Bundesregierung klären. Diese muss die vom Bundesrat beschlossenen Änderungen nun noch umsetzen. Mit dem offiziellen Start wird im Sommer 2019 gerechnet. (Quelle: https://bit.ly/2LY6X5T)
Die Mobilität von morgen braucht vielfältige Angebote! #E-Scooter sind ein wichtiger Baustein im Bereich „letzte Meile“. Besonders in der Kombination mit dem ÖPNV werden die Scooter als vorteilhaft gesehen: So können Wege zur oder von der Haltestelle schnell und einfach mit einem E-Scooter bewältigt werden. „Daher denken wir das private Scooter wichtiger sind als geteilte (E-Scooter Sharing)“, so team red Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.
Wenn Sie weitere Infos zum Thema E-Scooter bekommen möchten, bietet die Mobilitäts-Akademie hierzu ein Webinar am 24.05.2019 (10 Uhr). Die Anmeldung erfolgt per Mail mit dem Stichwort „E-Scooter“ an mobilitaets-akademie(at)team-red.net.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme und informative Diskussionen zu diesem spannenden Mobilitätsthema.

23.05.2019: Niederfinow setzt sich Ziele

In einem neuen Leitbild legt die Gemeinde Niederfinow ihre Ziele für die kommenden zehn Jahre fest. In zwei gut besuchten Einwohnerversammlungen wurde lebhaft darüber diskutiert, wie sich der Ort weiterentwickeln soll. Die kleine Gemeinde am Finowkanal will ihre Dorfmitte zum lebendigen Zentrum gestalten, sanfte Mobilität fördern und den Zusammenhalt der Bewohner stärken. Untersetzt wird das mit einem detaillierten Katalog von kurz-, mittel und langfristig umzusetzenden Maßnahmen.
Gemeinsam mit unseren Partnern von Futour Dresden haben wir ein Dorfentwicklungskonzept für Niederfinow erarbeitet, das nun von der neuen Gemeindevertretung beschlossen und von den Einwohnern mit Leben gefüllt werden soll. Parallel dazu arbeiten wir in Niederfinow gemeinsam mit Futour an einem zukunftsfähigen Konzept für den Standort der beiden Schiffshebenwerke, die zu den größten touristischen Zielen im Norden Brandenburgs gehören und jährlich von rund 150.000 Menschen besucht werden. Bis zum kommenden Herbst sollen im Auftrag des Wasserstraßen- und Schiffartsamtes ein neues Konzept für die künftige touristische Nutzung des Standorts sowie ein tragfähiges Betreibermodell erarbeitet werden.

21.05.2019: Interviews zu MOVE Hamburg

MOVE-Hamburg hat im Rahmen der Projektarbeit mehrere Interviews mit Vertretern der Hamburger Verwaltung und der Handwerkskammer Hamburg durchgeführt. So auch mit dem stellvertretenden Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte: Sven-Olaf Schöpper.
Er sagt: „Wir sind inzwischen tatsächlich auf dem Weg, ein Mobilitätskonzept für das Bezirksamt Hamburg-Mitte zu entwickeln.
[…]“. Der Weg dahin begann mit der Frage: „Wieviel kostet uns unsere dienstliche Mobilität“. Aus dieser heraus hat man sich die Frage gestellt, welche Verkehrsmittel von den Bediensteten verwendet werden und welche Dienstfahrzeuge sinnvoll sein könnten. Müssen es immer Autos sein, kann es auch das Fahrrad oder der ÖPNV sein?
Daraus entstand letztlich die Idee zu einem integrierten Mobilitätskonzept. Hierfür hat das Bezirksamt eine Befragung aller Bediensteten durchgeführt. Die Ergebnisse überraschen positiv: Der Wunsch nach ÖPNV und Fahrradförderung ist groß. Letztlich soll eine App entstehen um den Fahrzeugpool für alle Arbeiter transparent zu machen und zu zeigen welche Verkehrsmittel wann und wo zur Verfügung stehen.

Herr Schöpper meint aber: „Das wird ein längerer Prozess werden, den langen Atem dazu haben wir.“ (Quelle:
https://www.hamburg.de/move/12097954/mit-gutem-beispiel-voran-bezirksamt-hamburg-mitte/)

MOVE Hamburg hat auch den Umweltberater bei der Handwerkskammer Hamburg befragt: Jan Rokahr. Im Rahmen der Aktion „Luftgütepartnerschaft Hamburg“ werden Hamburger Unternehmen auf ihrem Weg zu einem betrieblichen Mobilitätsmanagement begleitet. Hierfür ist die Handwerkskammer u.a. Initialpartner. Im Interview ging es um die Aufgaben denen Jan Rokahr in der Handwerkskammer begegnet, um Betriebe individuell zu unterstützen und um Emissionen im betrieblichen Verkehr zu verringern bzw. zu vermeiden.
Jan Rohkar führt aus, dass Handwerksbetriebe die Luftgütepartner werden wollen, kostenlos zum Thema nachhaltige betriebliche Mobilität beraten werden. In der Ausführung zeigt sich oft, dass sich Kosten senken lassen und die betriebliche Mobilität (Fuhrpark, Dienstfahrzeuge etc.) verbessert wird. Auch werden teilnehmende Betriebe in das Netzwerk aufgenommen, um sich mit anderen Betrieben auszutauschen.

Für die Handwerkskammer ist das Ziel, Emissionen zu senken, ein wichtiges. Hierbei führt Herr Rokahr aus, dass der Fuhrpark der Kammer zu 100% elektrisch ist. Neben der Umstellung auf elektrische Fahrzeuge können, durch effiziente Planung der Dienstwege, auch Fahrten vermieden werden. Wichtiger Teil der Betrachtung ist der Arbeitsweg: Hier gilt es den Menschen auch „zu motivieren das Auto auch mal stehen zu lassen“ und andere Verkehrsmittel zu nutzen, so Jan Rokahr.
Leider muss die Handwerkskammer immer noch dafür werben. Jan Rokahr erzählt: Da kaum einer bereit ist Mehrkosten aufzuwenden, müssen attraktive Angebote geschaffen werden. Erkenntlich ist aber auch: Das Thema findet zunehmend an Interesse und Bedeutung. Außerdem ist festzustellen, dass Betriebe oft auf ihre Nachbarn schauen. Wenn diese dort sehen wie die ersten Schritte gemacht werden, kann dies oft zur Motivation führen, selber aktiv zu werden. Hierfür setzt Jan Rokahr immer wieder Impulse. (Quelle:
https://www.hamburg.de/move/12372694/drei-fragen-an-jan-rokahr/)

Wenn Sie weitere Informationen zu MOVE Hamburg und deren Aktionen bekommen möchten, melden Sie ich doch für den Newsletter an und schauen Sie auf MOVE Hamburg vorbei.

16.05.2019: Nachhaltige Mobilität im Naturpark Wattenmeer

 

Die Nordsee GmbH, ein Zusammenschluss von neun Küstenorten, zwei maritimen Städten und einem Fährbetrieb zur Vermarktung des Tourismus an der deutschen Nordseeküste, hat team red mit der Erstellung eines Konzeptes für Nachhaltige Mobilität in der Wattenmeer-Region - Begriffsdefinition, Ausgangssituation und Handlungsansätze - beauftragt.

Hintergrund des Auftrages ist das zum 01.01.2019 von sechs Partnern gestartete INTERREG V A-Projekt „Watten-Agenda 2.0“. Ziel des Projekts ist die grenzübergreifende Entwicklung und Umsetzung eines umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus zum Erhalt und Schutz des Ökosystems Wattenmeer. Die Leitlinie für dieses Projekt bildet die Nachhaltige Tourismusstrategie, die im Rahmen der trilateralen Zusammenarbeit (Deutschland, Dänemark, Niederlande) in der Wattenmeer-Region entwickelt wurde. Zu den wichtigsten Arbeitsfeldern auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Tourismus wird darin u.a. der Transport gezählt. Das betrifft sowohl die Anreise als auch die Mobilität innerhalb der Region. Ziel des Projektes ist es, die Optimierung der klimaneutralen Anreise und der nachhaltigen Mobilität innerhalb der Region auf den Weg zu bringen.

30.04.2019: Befragung dienstliche Mobilität in der Stadt Rheinberg

team red wurde von der Loendersloot Groep (Nijmegen) beauftragt, in der Stadt Rheinberg eine Befragung der städtischen Mitarbeiter zur dienstlichen Nutzung ihrer Privatfahrzeuge durchzuführen. Die Loendersloot Groep erstellt derzeit ein Elektromobilitätskonzept für die Stadt am Niederrhein. Die Befragung wurde mit einem team red Tool durchgeführt, dass erst jüngst für die Erhebung der dienstlichen Mobilität in Hamburg entwickelt worden war. Rund 80 Bedienstete der Stadt Rheinberg nahmen an der Online-Befragung teil.

29.04.2019: StatusRad – Fahrrad als Statussymbol bei Jugendlichen?

Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 führen wir unter der Leitung von Antje Merschel das Projekt StatusRad durch. Ziel ist es, Verhaltensänderungen bei Jugendlichen (9. und 10. Klasse, 14–16 Jahre alt) bei der Wahl des Verkehrsmittels Fahrrad nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema zu erwirken. Dazu werden im Mai/Juni 2019 und 2020 an insgesamt fünf Schulen in Deutschland spannende Projektwochen rund um das Fahrrad durchgeführt. Gleichzeitig wird das Nutzungsverhalten und die Einstellung zu Verkehrsmitteln zu verschiedenen Zeitpunkten abgefragt (6-monatige Evaluation). So sollen direkte Einstellungsänderungen festgestellt werden, und auch sogenannte Spill-over-Effekte, also die Wirkung, die der höhere Status des Fahrrads in der Zielgruppe bei anderen Personen hinterlässt.

Zentral sind die aufwändig konzipierten Projektwochen, die sich in vielfacher Hinsicht vom herkömmlichen Unterricht abheben. Im Mittelpunkt steht die Mobilität per Fahrrad, deren Vorzüge und Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, aber vor allem auch die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf das Lebensgefühl mit all seinen Facetten. Wichtig ist, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu integrieren, den Status des Radfahrens durch das Ausprobieren von exklusiven Renn-, Lasten und Elektrorädern oder auch von praktischen Klapprädern aufzuwerten und die Bewertung des Rades hin zu einem guten, „coolen/hippen“ Verkehrsmittel positiv zu beeinflussen. Dies gilt gerade im Hinblick auf die Altersgruppe, die dabei ist, sich ein eigenständiges Mobilitätsverhalten zuzulegen und dadurch für sich eine Alternative zum Auto entwickeln kann, noch bevor der Führerschein erlangt wird.

Als Ergebnis steht am Ende der Projektlaufzeit ein Anleitungshandbuch für Schulen, eine Art Toolbox für die Durchführung von Fahrrad-Projektwochen und Unterrichtseinheiten für die 9. und 10. Klassenstufen. Dazu findet im April 2021 eine Abschlussveranstaltung in Berlin statt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet und der Fachöffentlichkeit über Vorträge und Veröffentlichungen vorgestellt.

Mit dabei in 2019 sind die Albert-Schweitzer-Schule in Kassel, die Fritz Reuter Oberschule in Berlin Lichtenberg sowie die Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf. Bleiben Sie auf dem Laufenden, die erste Projektwoche startet nächste Woche!

Näheres zum Projekt, zu unseren Partnern, den teilnehmenden Schulen sowie den aktuellen Ergebnissen finden Sie hier: http://statusrad.bike/

25.04.2019: Interreg Programm Konferenz 2019 und Projekt Meeting von cities.multimodal

"together and beyond borders we can do more" (zusammen und über die Grenzen hinaus können wir mehr erreichen) sagt die Verwaltungsdirektorin Susanne Sherrer des Interreg Programms. Das „Interreg Baltic Sea Region Programm“ mit über 100 geförderten Teilprojekten hat das Ziel den Ostseeraum innovativer, besser erreichbar und nachhaltiger zu gestalten. Die Projektkonferenz, die Anfang April (9./10.) in Lübeck stattfand, hat gezeigt welches Potential die Region aufweist. Mit mehr als 300 Teilnehmern aus 111 Projekten und Plattformen konnte die Interreg Familie in aktiven Diskussionen weiter zusammenwachsen. Es zeigt wie wichtig das Programm und die Arbeit der Programmbeteiligten ist, auch in Zukunft das Potential des Ostseeraumes weiter zu fördern.

Einen Eindruck der Interreg Arbeit können Sie in diesem Video bekommen: https://www.youtube.com/watch?v=1gr3tzg7iuw#action=share

Auch das cities.multimodal Projekt (CMM Projekt) hat an der Interreg Konferenz teilgenommen. Durch verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen wollen 10 Partnerstädte ihren Bürgern die Kombination von Spaziergang, Radfahren, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie gemeinsamer Mobilität (Fahrräder, Autos, E-Cars und Fahrräder) als nachhaltigere Alternative zur individuellen privaten Pkw-Nutzung erleichtern.

Das Konsortium aus Städten, NGO´s, Universitäten und Expertenpartnern wendet einen Ansatz mit niedrigen Schwellenwerten für eine nachhaltige urbane Mobilität an, die für Nachfolgerstädte attraktiv und leicht zu übernehmen ist. Im Rahmen des Projekts definieren die Partnerstädte ein Pilotgebiet, in dem sie verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen zum Multimodalitäts- und Mobilitätsmanagement durchführen.

Am 11. und 12. April sind die Projektpartner dazu in Aarhus, Dänemark zum dritten Projekttreffen zusammengekommen und haben über Themen wie IT-Tools für multimodale Mobilität und Planungen für das Mobilitätsmanagement diskutiert. Weitere Infos zum CMM Projekt finden Sie hier: http://www.cities-multimodal.eu/

24.04.2019: MOVE Hamburg – Erstberatungen

Im Rahmen des Projektes „MOVE Hamburg – Bewege Deine Stadt“ erhielten verschiedene Unternehmen eine Erstberatung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Im Anschluss an das Förderprojekt „mobil gewinnt“ des Bundesumweltministeriums konnten die Unternehmen DESY, Dataport, UPS und Stromnetz Hamburg für eine durch das Projekt MOVE finanzierte Erstberatung gewonnen werden. Bei allen vier Unternehmen fand zunächst eine schriftliche Befragung anhand des mobi.MAX-Fragebogens statt. Anschließend erfolgte das Beratungsgespräch vor Ort mit den für Mobilitätsfragen zuständigen Mitarbeitern der Unternehmen sowie eine umfassende Aufnahme der Standorte einschließlich ihrer Erreichbarkeit. Alle Unternehmen erhalten in den nächsten Wochen einen ausführlichen Beratungsbericht mit Handlungsempfehlungen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

DESY-Campus Hamburg-Bahrenfeld, Foto: Johannes Theißen

23.04.2019: team red unterstützt die Marktgemeinde Murnau am Staffelsee bei der Entwicklung ihres Gesamtverkehrskonzepts

2018 hat die oberbayerische Marktgemeinde Murnau am Staffelsee team red mit verschiedenen Leistungen für ein integriertes Gesamtverkehrskonzept beauftragt. Bestandteile der ersten Phase des Projektes sind eine Mobilitätserhebung mittels einer repräsentativen Haushaltsbefragung, Verkehrserhebungen, der Aufbau eines Verkehrsmodells und eine Parkraumuntersuchung für den innerörtlichen Bereich.

Im Zuge der Projektbearbeitung fand am 03.04.2019 in Murnau ein gut besuchter Expertenworkshop statt, auf dem das Projektteam, unter Leitung von Tobias Kipp, die Ergebnisse der bisherigen Arbeit vorstellte (Ergebnisse der Bürgerbefragung zum Thema Mobilität und der Parkraumerhebung) und mit den Teilnehmern über deren Ideen und Vorstellungen für die zukünftige Mobilität in Murnau diskutierte. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weitere Arbeit des Projektteams ein.

18.04.2019: Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat team red mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt

Weil die KVBW erkannt hat, dass die Einbeziehung der Beschäftigten ein wichtiges Element während der Konzeptentwicklung ist, haben der Arbeitskreis Mobilität der KVBW und team red in der ersten Aprilwoche 2019 an jedem der vier Standorte, in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Reutlingen, einen Mobilitätstag ausgerichtet. Die Mischung aus Vorträgen, Workshops und einem „Marktplatz“ mit Informationsangeboten bot den Beschäftigten vielfältige Informationsmöglichkeiten zu ihren Mobilitätsoptionen und zum Stand der Projektarbeit.

Zugleich wurde den Beschäftigten die Möglichkeit geboten, mit geschulten Mitarbeiterinnen von team red in Form von qualitativen Interviews über ihre Mobilitätssituation zu sprechen. Weit über 100 Personen und damit rund 10% der Beschäftigten nutzten diese Chance, ihre Wünsche und Bedürfnisse für den Weg zur Arbeit und die dienstlichen Wege vollständig anonym mitzuteilen. Die Ergebnisse helfen team red und der Auftraggeberin nun zu verstehen, wo Maßnahmen im Sinne der KVBW und ihrer Beschäftigten bestmöglich ansetzen können. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Konzeptentwicklung.

17.04.2019: Ausstellung im Tal der Schlösser realisiert

Das neue Museum im barocken Schloss von Łomnica (Lomnitz) wurde jetzt offiziell eröffnet. Wir haben dort eine neue multimediale Dauerausstellung realisiert. Sie führt mit rund 60 kurzen Filmen durch „300 Jahre Leben in Schloss Lomnitz“ und bringt Gästen den Alltag der Besitzer, ihrer Familien und Bediensteten näher. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der EU ermöglicht.

Lomnitz ist eines der bekanntesten Schlösser im Hirschberger Tal im Südwesten Polens. Seit vier Jahren unterstützen unsere PR-Experten dort eine Reihe von Schlosshotels bei der Pressearbeit und ihren Marketingaktivitäten auf dem deutschsprachigen Markt.

16.04.2019: Das Ladeinfrastruktur-Konzept für die Stadt Köln wurde vom Rat der Stadt einstimmig beschlossen

Die Stadtwerke Köln und die Rheinenergie wurden vom Rat der Stadt Köln mit der Erstellung eines Ladesäulenkonzepts für 200 Standorte betraut. Das Konzept ist nun am 4. April durch den Rat der Stadt Köln und somit durch alle Bezirksversammlungen und Gremien einstimmig beschlossen worden.
Unser Experte Thorsten Gehrlein, Fachautor und federführend auf diesem Gebiet, hat die zukünftige Standortverteilung der Ladesäuleninfrastruktur in enger Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt konzipiert und das Gesamtkonzept in den Bezirksversammlungen vorgestellt.
Die Entwicklung des Konzepts erfolgte auf Basis einer eigens entwickelten Methodik, die u.a. eine nachfrageorientierte Grundverteilung der Standorte auf die Bezirke anhand eines speziellen Potential-Indexes ermöglichte.
In den kommenden Monaten erfolgt nun die Detailplanung und der Aufbau der Standorte. Dafür wird derzeit ein detailliertes Rollout-Konzept für Normal- und Schnellladeinfrastruktur erarbeitet. Weiterführende Informationen finden Sie an dieser Stelle: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/weichen-fuer-ausbau-der-ladeinfrastruktur-koeln-sind-gestellt

09.04.2019: team red realisiert Deutschlands größte Mobilitätsbefragung

Heute wurden in Berlin die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests veröffentlicht. Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 wurde die Erhebung durch die Mobilitätsforschung der team red Deutschland GmbH realisiert. Dazu Hannes Schreier, Leiter der team red Mobilitätsforschung: "Mit mehr als 165.000 Teilnehmern ist der ADFC Fahrradklima-Test die größte Mobiloitätsbefragung in Deutschland. Seit 2012 konnte die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt werden. Damit stellt der ADFC Fahrradklima-Test eine wichtige Datenbasis für die Radverkehrsförderung in Deutschland dar."

Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests können auf den Seiten des ADFC unter https://www.fahrradklima-test.de/karte abgerufen werden.

08.04.2019: „Steig um!“ - Erfahrungsberichte des Hamburger MOVE Projektes

Die Aktion „Steig um!“ von MOVE und dem Hamburger Abendblatt bietet Zugang zu allen Mobilitätsdienstleistungen in der Stadt Hamburg als Ersatz für den eigenen Pkw – und das für drei Monate: Sieben Tester*innen und ihre Familien prüfen vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren!

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.

Eine Nutzerin ist Julia Reiß, sie hat Emmy für sich entdeckt, „das hat total Spaß gemacht!“ Zur Arbeit fährt sie jetzt mit der S-Bahn, aber im Sommer will sie die Strecke auch mal mit dem Rad ausprobieren. Mit dem StadtRAD ist sie ohnehin viel unterwegs: „Die neuen Stadträder sind super, aber die sind auch immer ganz schnell weg“. Mit dem Emmy-Roller erging es ihr ganz ähnlich: für einen Spaziergang kurz abgestellt, kehrte sie zu der Stelle zurück und der Roller hatte schon den nächsten Besitzer. Eine Tücke beim Sharing ist, dass sie immer darauf achten muss, ob das Datenvolumen und der Akku noch reichen. Aber das meint sie, muss sie einfach noch für sich austüfteln.

Übernächste Woche möchte sie für ein paar Tage ans Meer – etwas was sie sonst auch gerne mal spontan mit ihrem eigenen Auto gemacht hat. Jetzt hat sie ein Mietauto reserviert und meint: „ich war ganz überrascht, wie günstig das ist“. Die Fahrt ans Meer ist ihr wichtig, „das ist jetzt der Test, um auszuprobieren, ob man das auch anders machen kann, wenn man flexibel ein Auto braucht, als das eigene Auto vor der Tür stehen zu haben“. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, dann wird sie ihr Auto nicht vermissen. Das steht für sie fest.

Das Auto von Julia Reiß, dass in der Tiefgarage des Hamburger Abendblattes versiegelt stand, musste wegen eines Lecks im Getriebe aus der Tiefgarage abgeschleppt werden: „Es war so, dass ich dann festgestellt hab, es ist manchmal richtig nervig ein Auto zu haben! Dann muss man sich darum kümmern und Geld reinstecken.“ Das Ergebnis ist für sie: Das Auto wird abgeschafft. Und so schnell wird auch nicht wieder eines angeschafft.

03.04.2019: Hauptergebnisse der ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019

Wie aus dem Bericht hervorgeht haben Radreisen im Urlaub einen positiven Effekt auf den Umstieg hin zur nachhaltigen Mobilität: 35% der Radurlauber fahren demnach im Alltag (nach der Radreise) mehr als vorher.
Deshalb die gute Nachricht: 2018 konnte erneut ein starker Anstieg der Radreisenden in Deutschland verzeichnet werden: 8% der Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) hat mindestens eine Radreise (3+ Übernachtungen) unternommen. Das sind rund 5,5 Millionen Personen: ein Anstieg um 5,7% im Vergleich zum Jahr 2016 und gegenüber 2017, dem „Schlechtwetterjahr“, sogar um 27%. Neben dem Anstieg der Übernachtungsreisen kann auch ein erfreuliches Ergebnis der Tagesreisen verkündet werden. So sind die Zahlen mit 258 Millionen Tagesreisenden auf ein Allzeithoch geklettert.

Die ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019 untersucht mithilfe einer Onlinebefragung mit rund 7500 Befragten, welche Radfernwege am Beliebtesten sind, welche touristischen Ziele bevorzugt werden und welcher Stellenwert der Radtourismus in Deutschland hat.

Auch die Gemeinde Timmendorfer Strand ist eine beliebte radtouristische Destination. Dort erstellen wir unter der Projektleitung von Thomas Möller ein Fuß- und Radverkehrskonzept und haben bereits Befragungen und Workshops durchgeführt.

21.03.2019: Interreg Baltic Sea Region Programme Conference 2019 am 9. und 10. April in Lübeck

Das „Interreg Baltic Sea Region Programm“ mit über 100 geförderten Teilprojekten hat das Ziel den Ostseeraum innovativer, besser erreichbar und nachhaltiger zu gestalten. Durch Kooperation verschiedenster Akteure, sowie der Vernetzung dieser, können ganzheitliche und innovative Lösungen für die Region geschaffen werden.
Im Rahmen der diesjährigen Programmkonferenz vom 9. bis 10. April in der Hansestadt Lübeck, können sich die Projektpartner weiter vernetzen und Ihre Ergebnisse miteinander teilen.
team red und das „cities.multimodal“ Projekt werden vor Ort sein und sind schon jetzt gespannt auf andere Projekte, Ideen und Lösungsansätze. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und Gespräche mit Ihnen vor Ort!

20.03.2019: MiD 2017 - Hamburger steigen um

Die Freie und Hansestadt ist auf dem Weg zur Verkehrswende. Nach den Ergebnissen der Untersuchung „Mobilität in Deutschland (MiD)“ ist in Hamburg der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) seit 2002 um 11 Prozent auf jetzt 36% an allen Wegen gesunken. Gleichzeitig stiegen die Anteile von ÖPNV um 3% und des Radverkehrs um 6%. Der Fußverkehr nahm um 2% zu. Damit wurden 2017 mehr als zwei Drittel aller Wege mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Das ÖPNV-Angebot in der Hansestadt wurde zudem von 74% der Teilnehmer an der Befragung (7000 Haushalte in Hamburg) als sehr gut bis gut bewertet.

Wichtige Ergebnisse sind auch, dass inzwischen 25% der Haushalte über kein Auto verfügen. Die Altersgruppe der unter 30-Jährigen ist zunehmend weniger autoorientiert. Gleichzeitig steigt aber die Autonutzung bei den Seniorinnen und Senioren weiter an.

Sehr unterschiedlich stellen sich die Hamburger Stadtteile dar. So liegt bspw. der Radverkehrsanteil im Stadtteil Altona (22%) deutlich über dem Hamburger Durchschnitt von 15%. Bei der ÖPNV-Nutzung ist Hamburg-Mitte mit 28% Spitzenreiter (ggü. 22% im Mittel). Den durchschnittlichen MIV-Anteil von 36% übertrifft Bergedorf mit 44%.

Mit der „Luftgütepartnerschaft“ und dem Projekt „MOVE Hamburg“, an dem team red mitwirkt, arbeitet der Hamburger Senat seit Jahren an der Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Hansestadt und an der Veränderung des individuellen Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger. Die MiD 2017 zeigt nun die ersten Erfolge.

19.03.2019: Mobilitätskonzept für Erding

Am 31.01.2019 fand die Auftaktveranstaltung des Projekts „Mobilitätskonzept Erding 2030“ statt. Vor Mitgliedern des Stadtrates und der Stadtverwaltung stellten team red Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger und Projektleiter Tobias Kipp aktuelle Mobilitätstrends vor und erläuterten deren Bedeutung für die Große Kreisstadt Erding. Unter jungen Menschen ist beispielsweise ein deutlicher Rückgang der Kfz-Nutzung zu verzeichnen, während gleichzeitig deutschlandweit Mobilitätsdienstleistungen aus dem Boden sprießen und flexiblere und günstigere Alternativen zum eigenen Auto anbieten.

Im Rahmen des Projekts soll nun ein Mobilitätskonzept diese Trends aufgreifen. Die erste Phase umfasst neben einer Bestandsaufnahme auch die Entwicklung von Leitlinien für die zukünftige Mobilität in Erding.

team red wurde mit dem Mobilitätsentwicklungskonzept für die "Große Kreisstadt Erding" im November 2018 beauftragt.

11.03.2019: Poolingdienste gegen Individualverkehr

team red begrüßt die neuesten politischen Entwicklungen im Bereich der Poolingdienste, wie in einem Artikel des Handelsblatt dargelegt. Bei diesen werden „Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel“ eingesammelt „und mit einer ‚algorithmusgesteuerten Streckenführung‘“ befördert. Eine bevorstehende Reform der Bundesregierung soll es zukünftig auch Mietwagen-Anbietern gestatten, entsprechende Dienste anzubieten. Entscheidend sei, dass die Angebote „Bus und Bahn auf hochfrequentierten Strecken“ nicht schadeten.

Die Expertinnen und Experten von team red sehen darin einen wichtigen Beitrag, den Individualverkehr in den Städten weiter einzudämmen. "Um mehr Menschen dazu zu bewegen, das eigene Auto abzuschaffen, benötigt es weiterhin innovative Lösungen. Diese "Ride-Hailing"-Dienste gehören wie CarSharing-Dienste aus unserer Sicht zu den zukunftsfähigen Lösungen. Von großer Bedeutung ist dabei, dass nicht Nutzer des ÖPNV, sondern Autofahrer*innen umsteigen. Wir rufen die Kommunen auf, mit Pilotprojekten in ihren Städten die sinnvollsten Einsatzgebiete der neuen Dienste aufdecken zu helfen", so Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.

team red entwickelt als Innovationsberatung in zahlreichen Projekten gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität. Die Aktion „Steig Um!“ im Rahmen des Hamburger MOVE Projektes ermöglicht es sieben Testern, das eigene Auto durch einen Mix an Mobilitätsdienstleistungen zu ersetzen. Auch hier werden Pooling-Dienste berücksichtigt und getestet.

11.03.2019: Gute Ergebnisse für PR-team

Im Ranking der deutschen Tourismus-PR-Agenturen kletterte team red in diesem Jahr um weitere vier Plätze nach oben. Jedes Jahr wählen Deutschlands Reisejournalisten und -blogger die "PR-Agentur des Jahres". team red hatte es 2017 erstmals in die Top-50 geschafft und kletterte 2018 vom 49. auf den 26. Platz. In diesem Jahr erreichte das team um Olaf Matthei-Socha und Klaus Klöppel Rang 22. Bei den zeitgleich erfolgten Wahlen zum „Verkehrsbüro des Jahres“ verbesserte sich das Polnische Fremdenverkehrsamt von Rang 25 auf Rang 14. team red unterstützt seit Jahren erfolgreich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Polen auf dem deutschen Markt. Die Ergebnisse der Abstimmungen, an denen sich rund 200 Reisejournalisten und Blogger beteiligten, wurden auf der ITB Berlin bekanntgegeben.

04.03.2019: Größte internationale Radkampagne startet in eine neue Runde

Ab dem 1. Mai wird wieder fleißig in die Pedale getreten für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Beim Fahrradwettbewerb STADTRADELN legen Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für ihre Kommune zwischen Mai und September so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurück.

Im letzten Jahr nahmen über 295.000 Radelnde aus 885 Kommunen teil und setzten mit mehr als 59 Millionen Fahrrad-Kilometern ein deutliches Zeichen für den Radverkehr.

team red darf auch in diesem Jahr wieder diese nachhaltige und innovative Kampagne mit der Erstellung und Betreuung der TYPO3-Webseite unterstützen. Weitere Infos

 


27.02.2019: Fuß- und Radverkehrskonzept am Timmendorfer Strand.

team red wurde durch die Gemeinde Timmendorfer Strand beauftragt, ein Fuß- und Radverkehrskonzept zu erstellen. Die Gemeinde mit ca. 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine sehr beliebte touristische Destination mit ca. 12.000 Gästebetten und durchschnittlich 2.000 Tagesgästen.

Im Rahmen der Bestandsaufnahme und Analyse wurde eine Befragung zum Fuß- und Radverkehr unter den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Im Herbst 2018 war sie angedockt an den ADFC-Fahrradklima-Test. Im zweiten Schritt wurden zwei Workshops zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. In einem Workshop wurden generelle Lösungsansätze und Maßnahmenvorschläge vorgestellt und diskutiert. In einem zweiten Workshop wurden die konkreten Wegebeziehungen zwischen Zielen und Quellen des Fuß- und Radverkehrs mit den Teilnehmenden besprochen. Eine wesentliche Herausforderung sind Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr auf der Strandpromenade. Hierfür sind laut Projektleiter Thomas Möller im Projekt Lösungen zu finden, die sowohl die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Belange des Tourismus berücksichtigen.

 

25.02.2019: Vertrag mit Polnischem Fremdenverkehrsamt verlängert

Das Polnische Fremdenverkehrsamt hat seinen Vertrag mit team red kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert. Bereits seit 2008 betreuen Olaf Matthei-Socha und Klaus Klöppel die Pressearbeit für die touristische Destination. Sie erstellen Presseinformationen, halten Kontakte zu den Medien und unterstützen Pressereisen sowie Messeauftritte. Polen erfreut sich seit Jahren wachsender Besucherzahlen aus Deutschland und liegt in der Top Ten der beliebtesten Auslands-Reisezielen der Deutschen. Zur Webseite

22.02.2019: Ladesäuleninfrastruktur soll zur sauberen Luft in Köln beitragen

Die Stadtwerke Köln und die Rheinenergie wurden vom Rat der Stadt Köln mit der Erstellung eines Ladesäulenkonzepts für 200 Standorte betraut.

Unser Experte Thorsten Gehrlein, Fachautor und federführend auf diesem Gebiet, konzipierte im Auftrag der Rheinenergie in enger Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt die Standortverteilung dieser zukünftigen Ladesäuleninfrastruktur. Nachfolgend wurde das Gesamtkonzepts in den Bezirksversammlungen vorgestellt und im Detail erläutert.

Die Entwicklung des Konzepts erfolgte auf Basis einer eigens entwickelten Methodik, die u.a. eine nachfrageorientierte Grundverteilung der Standorte auf die Bezirke anhand eines speziellen Potential-Indexes ermöglichte.

Nun heißt es abwarten. Anfang April wird in der Ratssitzung das vorgelegte Konzept beraten und es soll eine Entscheidung getroffen werden.

11.02.2019: Aktion "Steig um!" - Leben ohne Auto

Für drei Monate aufs eigene Auto verzichten und dafür die ganze Breite an Möglichkeiten ausprobieren, die es gibt, um in Hamburg herumzukommen - das ist ‚Steig um!‘, die neue Aktion von MOVE und vom Hamburger Abendblatt. Fünf Tester*innen werden vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren testen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Wir möchten mit ‚Steig um!‘ Zukunft testen: Fünf Leute verzichten für drei Monate auf ihr eigenes Auto und können dafür die immer größere Anzahl von Alternativen auf Herz und Nieren testen: Bus, Bahn, E-Autos, E-Roller, Räder, Lastenräder, Carsharing, und das Allerneuste: elektrische Tretroller. Und dieser Test wird von uns bezahlt. Man bekommt dafür 400 Euro pro Monat, genau die Summe, die ein normaler Wagen mit allem offenen und versteckten Kosten im Monat kostet.“

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.