16.05.2019: Nachhaltige Mobilität im Naturpark Wattenmeer

 

Die Nordsee GmbH, ein Zusammenschluss von neun Küstenorten, zwei maritimen Städten und einem Fährbetrieb zur Vermarktung des Tourismus an der deutschen Nordseeküste, hat team red mit der Erstellung eines Konzeptes für Nachhaltige Mobilität in der Wattenmeer-Region - Begriffsdefinition, Ausgangssituation und Handlungsansätze - beauftragt.

Hintergrund des Auftrages ist das zum 01.01.2019 von sechs Partnern gestartete INTERREG V A-Projekt „Watten-Agenda 2.0“. Ziel des Projekts ist die grenzübergreifende Entwicklung und Umsetzung eines umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus zum Erhalt und Schutz des Ökosystems Wattenmeer. Die Leitlinie für dieses Projekt bildet die Nachhaltige Tourismusstrategie, die im Rahmen der trilateralen Zusammenarbeit (Deutschland, Dänemark, Niederlande) in der Wattenmeer-Region entwickelt wurde. Zu den wichtigsten Arbeitsfeldern auf dem Weg zu einem Nachhaltigen Tourismus wird darin u.a. der Transport gezählt. Das betrifft sowohl die Anreise als auch die Mobilität innerhalb der Region. Ziel des Projektes ist es, die Optimierung der klimaneutralen Anreise und der nachhaltigen Mobilität innerhalb der Region auf den Weg zu bringen.

30.04.2019: Befragung dienstliche Mobilität in der Stadt Rheinberg

team red wurde von der Loendersloot Groep (Nijmegen) beauftragt, in der Stadt Rheinberg eine Befragung der städtischen Mitarbeiter zur dienstlichen Nutzung ihrer Privatfahrzeuge durchzuführen. Die Loendersloot Groep erstellt derzeit ein Elektromobilitätskonzept für die Stadt am Niederrhein. Die Befragung wurde mit einem team red Tool durchgeführt, dass erst jüngst für die Erhebung der dienstlichen Mobilität in Hamburg entwickelt worden war. Rund 80 Bedienstete der Stadt Rheinberg nahmen an der Online-Befragung teil.

29.04.2019: StatusRad – Fahrrad als Statussymbol bei Jugendlichen?

Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 führen wir unter der Leitung von Antje Merschel das Projekt StatusRad durch. Ziel ist es, Verhaltensänderungen bei Jugendlichen (9. und 10. Klasse, 14–16 Jahre alt) bei der Wahl des Verkehrsmittels Fahrrad nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema zu erwirken. Dazu werden im Mai/Juni 2019 und 2020 an insgesamt fünf Schulen in Deutschland spannende Projektwochen rund um das Fahrrad durchgeführt. Gleichzeitig wird das Nutzungsverhalten und die Einstellung zu Verkehrsmitteln zu verschiedenen Zeitpunkten abgefragt (6-monatige Evaluation). So sollen direkte Einstellungsänderungen festgestellt werden, und auch sogenannte Spill-over-Effekte, also die Wirkung, die der höhere Status des Fahrrads in der Zielgruppe bei anderen Personen hinterlässt.

Zentral sind die aufwändig konzipierten Projektwochen, die sich in vielfacher Hinsicht vom herkömmlichen Unterricht abheben. Im Mittelpunkt steht die Mobilität per Fahrrad, deren Vorzüge und Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung, aber vor allem auch die positiven Auswirkungen des Radfahrens auf das Lebensgefühl mit all seinen Facetten. Wichtig ist, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu integrieren, den Status des Radfahrens durch das Ausprobieren von exklusiven Renn-, Lasten und Elektrorädern oder auch von praktischen Klapprädern aufzuwerten und die Bewertung des Rades hin zu einem guten, „coolen/hippen“ Verkehrsmittel positiv zu beeinflussen. Dies gilt gerade im Hinblick auf die Altersgruppe, die dabei ist, sich ein eigenständiges Mobilitätsverhalten zuzulegen und dadurch für sich eine Alternative zum Auto entwickeln kann, noch bevor der Führerschein erlangt wird.

Als Ergebnis steht am Ende der Projektlaufzeit ein Anleitungshandbuch für Schulen, eine Art Toolbox für die Durchführung von Fahrrad-Projektwochen und Unterrichtseinheiten für die 9. und 10. Klassenstufen. Dazu findet im April 2021 eine Abschlussveranstaltung in Berlin statt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse wissenschaftlich aufbereitet und der Fachöffentlichkeit über Vorträge und Veröffentlichungen vorgestellt.

Mit dabei in 2019 sind die Albert-Schweitzer-Schule in Kassel, die Fritz Reuter Oberschule in Berlin Lichtenberg sowie die Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf. Bleiben Sie auf dem Laufenden, die erste Projektwoche startet nächste Woche!

Näheres zum Projekt, zu unseren Partnern, den teilnehmenden Schulen sowie den aktuellen Ergebnissen finden Sie hier: http://statusrad.bike/

25.04.2019: Interreg Programm Konferenz 2019 und Projekt Meeting von cities.multimodal

"together and beyond borders we can do more" (zusammen und über die Grenzen hinaus können wir mehr erreichen) sagt die Verwaltungsdirektorin Susanne Sherrer des Interreg Programms. Das „Interreg Baltic Sea Region Programm“ mit über 100 geförderten Teilprojekten hat das Ziel den Ostseeraum innovativer, besser erreichbar und nachhaltiger zu gestalten. Die Projektkonferenz, die Anfang April (9./10.) in Lübeck stattfand, hat gezeigt welches Potential die Region aufweist. Mit mehr als 300 Teilnehmern aus 111 Projekten und Plattformen konnte die Interreg Familie in aktiven Diskussionen weiter zusammenwachsen. Es zeigt wie wichtig das Programm und die Arbeit der Programmbeteiligten ist, auch in Zukunft das Potential des Ostseeraumes weiter zu fördern.

Einen Eindruck der Interreg Arbeit können Sie in diesem Video bekommen: https://www.youtube.com/watch?v=1gr3tzg7iuw#action=share

Auch das cities.multimodal Projekt (CMM Projekt) hat an der Interreg Konferenz teilgenommen. Durch verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen wollen 10 Partnerstädte ihren Bürgern die Kombination von Spaziergang, Radfahren, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie gemeinsamer Mobilität (Fahrräder, Autos, E-Cars und Fahrräder) als nachhaltigere Alternative zur individuellen privaten Pkw-Nutzung erleichtern.

Das Konsortium aus Städten, NGO´s, Universitäten und Expertenpartnern wendet einen Ansatz mit niedrigen Schwellenwerten für eine nachhaltige urbane Mobilität an, die für Nachfolgerstädte attraktiv und leicht zu übernehmen ist. Im Rahmen des Projekts definieren die Partnerstädte ein Pilotgebiet, in dem sie verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen zum Multimodalitäts- und Mobilitätsmanagement durchführen.

Am 11. und 12. April sind die Projektpartner dazu in Aarhus, Dänemark zum dritten Projekttreffen zusammengekommen und haben über Themen wie IT-Tools für multimodale Mobilität und Planungen für das Mobilitätsmanagement diskutiert. Weitere Infos zum CMM Projekt finden Sie hier: http://www.cities-multimodal.eu/

24.04.2019: MOVE Hamburg – Erstberatungen

Im Rahmen des Projektes „MOVE Hamburg – Bewege Deine Stadt“ erhielten verschiedene Unternehmen eine Erstberatung zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Im Anschluss an das Förderprojekt „mobil gewinnt“ des Bundesumweltministeriums konnten die Unternehmen DESY, Dataport, UPS und Stromnetz Hamburg für eine durch das Projekt MOVE finanzierte Erstberatung gewonnen werden. Bei allen vier Unternehmen fand zunächst eine schriftliche Befragung anhand des mobi.MAX-Fragebogens statt. Anschließend erfolgte das Beratungsgespräch vor Ort mit den für Mobilitätsfragen zuständigen Mitarbeitern der Unternehmen sowie eine umfassende Aufnahme der Standorte einschließlich ihrer Erreichbarkeit. Alle Unternehmen erhalten in den nächsten Wochen einen ausführlichen Beratungsbericht mit Handlungsempfehlungen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.

DESY-Campus Hamburg-Bahrenfeld, Foto: Johannes Theißen

23.04.2019: team red unterstützt die Marktgemeinde Murnau am Staffelsee bei der Entwicklung ihres Gesamtverkehrskonzepts

2018 hat die oberbayerische Marktgemeinde Murnau am Staffelsee team red mit verschiedenen Leistungen für ein integriertes Gesamtverkehrskonzept beauftragt. Bestandteile der ersten Phase des Projektes sind eine Mobilitätserhebung mittels einer repräsentativen Haushaltsbefragung, Verkehrserhebungen, der Aufbau eines Verkehrsmodells und eine Parkraumuntersuchung für den innerörtlichen Bereich.

Im Zuge der Projektbearbeitung fand am 03.04.2019 in Murnau ein gut besuchter Expertenworkshop statt, auf dem das Projektteam, unter Leitung von Tobias Kipp, die Ergebnisse der bisherigen Arbeit vorstellte (Ergebnisse der Bürgerbefragung zum Thema Mobilität und der Parkraumerhebung) und mit den Teilnehmern über deren Ideen und Vorstellungen für die zukünftige Mobilität in Murnau diskutierte. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weitere Arbeit des Projektteams ein.

18.04.2019: Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat team red mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes beauftragt

Weil die KVBW erkannt hat, dass die Einbeziehung der Beschäftigten ein wichtiges Element während der Konzeptentwicklung ist, haben der Arbeitskreis Mobilität der KVBW und team red in der ersten Aprilwoche 2019 an jedem der vier Standorte, in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Reutlingen, einen Mobilitätstag ausgerichtet. Die Mischung aus Vorträgen, Workshops und einem „Marktplatz“ mit Informationsangeboten bot den Beschäftigten vielfältige Informationsmöglichkeiten zu ihren Mobilitätsoptionen und zum Stand der Projektarbeit.

Zugleich wurde den Beschäftigten die Möglichkeit geboten, mit geschulten Mitarbeiterinnen von team red in Form von qualitativen Interviews über ihre Mobilitätssituation zu sprechen. Weit über 100 Personen und damit rund 10% der Beschäftigten nutzten diese Chance, ihre Wünsche und Bedürfnisse für den Weg zur Arbeit und die dienstlichen Wege vollständig anonym mitzuteilen. Die Ergebnisse helfen team red und der Auftraggeberin nun zu verstehen, wo Maßnahmen im Sinne der KVBW und ihrer Beschäftigten bestmöglich ansetzen können. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur weiteren Konzeptentwicklung.

17.04.2019: Ausstellung im Tal der Schlösser realisiert

Das neue Museum im barocken Schloss von Łomnica (Lomnitz) wurde jetzt offiziell eröffnet. Wir haben dort eine neue multimediale Dauerausstellung realisiert. Sie führt mit rund 60 kurzen Filmen durch „300 Jahre Leben in Schloss Lomnitz“ und bringt Gästen den Alltag der Besitzer, ihrer Familien und Bediensteten näher. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der EU ermöglicht.

Lomnitz ist eines der bekanntesten Schlösser im Hirschberger Tal im Südwesten Polens. Seit vier Jahren unterstützen unsere PR-Experten dort eine Reihe von Schlosshotels bei der Pressearbeit und ihren Marketingaktivitäten auf dem deutschsprachigen Markt.

16.04.2019: Das Ladeinfrastruktur-Konzept für die Stadt Köln wurde vom Rat der Stadt einstimmig beschlossen

Die Stadtwerke Köln und die Rheinenergie wurden vom Rat der Stadt Köln mit der Erstellung eines Ladesäulenkonzepts für 200 Standorte betraut. Das Konzept ist nun am 4. April durch den Rat der Stadt Köln und somit durch alle Bezirksversammlungen und Gremien einstimmig beschlossen worden.
Unser Experte Thorsten Gehrlein, Fachautor und federführend auf diesem Gebiet, hat die zukünftige Standortverteilung der Ladesäuleninfrastruktur in enger Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt konzipiert und das Gesamtkonzept in den Bezirksversammlungen vorgestellt.
Die Entwicklung des Konzepts erfolgte auf Basis einer eigens entwickelten Methodik, die u.a. eine nachfrageorientierte Grundverteilung der Standorte auf die Bezirke anhand eines speziellen Potential-Indexes ermöglichte.
In den kommenden Monaten erfolgt nun die Detailplanung und der Aufbau der Standorte. Dafür wird derzeit ein detailliertes Rollout-Konzept für Normal- und Schnellladeinfrastruktur erarbeitet. Weiterführende Informationen finden Sie an dieser Stelle: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/weichen-fuer-ausbau-der-ladeinfrastruktur-koeln-sind-gestellt

09.04.2019: team red realisiert Deutschlands größte Mobilitätsbefragung

Heute wurden in Berlin die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests veröffentlicht. Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 wurde die Erhebung durch die Mobilitätsforschung der team red Deutschland GmbH realisiert. Dazu Hannes Schreier, Leiter der team red Mobilitätsforschung: "Mit mehr als 165.000 Teilnehmern ist der ADFC Fahrradklima-Test die größte Mobiloitätsbefragung in Deutschland. Seit 2012 konnte die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt werden. Damit stellt der ADFC Fahrradklima-Test eine wichtige Datenbasis für die Radverkehrsförderung in Deutschland dar."

Die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests können auf den Seiten des ADFC unter https://www.fahrradklima-test.de/karte abgerufen werden.

08.04.2019: „Steig um!“ - Erfahrungsberichte des Hamburger MOVE Projektes

Die Aktion „Steig um!“ von MOVE und dem Hamburger Abendblatt bietet Zugang zu allen Mobilitätsdienstleistungen in der Stadt Hamburg als Ersatz für den eigenen Pkw – und das für drei Monate: Sieben Tester*innen und ihre Familien prüfen vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren!

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.

Eine Nutzerin ist Julia Reiß, sie hat Emmy für sich entdeckt, „das hat total Spaß gemacht!“ Zur Arbeit fährt sie jetzt mit der S-Bahn, aber im Sommer will sie die Strecke auch mal mit dem Rad ausprobieren. Mit dem StadtRAD ist sie ohnehin viel unterwegs: „Die neuen Stadträder sind super, aber die sind auch immer ganz schnell weg“. Mit dem Emmy-Roller erging es ihr ganz ähnlich: für einen Spaziergang kurz abgestellt, kehrte sie zu der Stelle zurück und der Roller hatte schon den nächsten Besitzer. Eine Tücke beim Sharing ist, dass sie immer darauf achten muss, ob das Datenvolumen und der Akku noch reichen. Aber das meint sie, muss sie einfach noch für sich austüfteln.

Übernächste Woche möchte sie für ein paar Tage ans Meer – etwas was sie sonst auch gerne mal spontan mit ihrem eigenen Auto gemacht hat. Jetzt hat sie ein Mietauto reserviert und meint: „ich war ganz überrascht, wie günstig das ist“. Die Fahrt ans Meer ist ihr wichtig, „das ist jetzt der Test, um auszuprobieren, ob man das auch anders machen kann, wenn man flexibel ein Auto braucht, als das eigene Auto vor der Tür stehen zu haben“. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, dann wird sie ihr Auto nicht vermissen. Das steht für sie fest.

Das Auto von Julia Reiß, dass in der Tiefgarage des Hamburger Abendblattes versiegelt stand, musste wegen eines Lecks im Getriebe aus der Tiefgarage abgeschleppt werden: „Es war so, dass ich dann festgestellt hab, es ist manchmal richtig nervig ein Auto zu haben! Dann muss man sich darum kümmern und Geld reinstecken.“ Das Ergebnis ist für sie: Das Auto wird abgeschafft. Und so schnell wird auch nicht wieder eines angeschafft.

03.04.2019: Hauptergebnisse der ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019

Wie aus dem Bericht hervorgeht haben Radreisen im Urlaub einen positiven Effekt auf den Umstieg hin zur nachhaltigen Mobilität: 35% der Radurlauber fahren demnach im Alltag (nach der Radreise) mehr als vorher.
Deshalb die gute Nachricht: 2018 konnte erneut ein starker Anstieg der Radreisenden in Deutschland verzeichnet werden: 8% der Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) hat mindestens eine Radreise (3+ Übernachtungen) unternommen. Das sind rund 5,5 Millionen Personen: ein Anstieg um 5,7% im Vergleich zum Jahr 2016 und gegenüber 2017, dem „Schlechtwetterjahr“, sogar um 27%. Neben dem Anstieg der Übernachtungsreisen kann auch ein erfreuliches Ergebnis der Tagesreisen verkündet werden. So sind die Zahlen mit 258 Millionen Tagesreisenden auf ein Allzeithoch geklettert.

Die ADFC-Travelbike Radreiseanalyse 2019 untersucht mithilfe einer Onlinebefragung mit rund 7500 Befragten, welche Radfernwege am Beliebtesten sind, welche touristischen Ziele bevorzugt werden und welcher Stellenwert der Radtourismus in Deutschland hat.

Auch die Gemeinde Timmendorfer Strand ist eine beliebte radtouristische Destination. Dort erstellen wir unter der Projektleitung von Thomas Möller ein Fuß- und Radverkehrskonzept und haben bereits Befragungen und Workshops durchgeführt.

21.03.2019: Interreg Baltic Sea Region Programme Conference 2019 am 9. und 10. April in Lübeck

Das „Interreg Baltic Sea Region Programm“ mit über 100 geförderten Teilprojekten hat das Ziel den Ostseeraum innovativer, besser erreichbar und nachhaltiger zu gestalten. Durch Kooperation verschiedenster Akteure, sowie der Vernetzung dieser, können ganzheitliche und innovative Lösungen für die Region geschaffen werden.
Im Rahmen der diesjährigen Programmkonferenz vom 9. bis 10. April in der Hansestadt Lübeck, können sich die Projektpartner weiter vernetzen und Ihre Ergebnisse miteinander teilen.
team red und das „cities.multimodal“ Projekt werden vor Ort sein und sind schon jetzt gespannt auf andere Projekte, Ideen und Lösungsansätze. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und Gespräche mit Ihnen vor Ort!

20.03.2019: MiD 2017 - Hamburger steigen um

Die Freie und Hansestadt ist auf dem Weg zur Verkehrswende. Nach den Ergebnissen der Untersuchung „Mobilität in Deutschland (MiD)“ ist in Hamburg der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) seit 2002 um 11 Prozent auf jetzt 36% an allen Wegen gesunken. Gleichzeitig stiegen die Anteile von ÖPNV um 3% und des Radverkehrs um 6%. Der Fußverkehr nahm um 2% zu. Damit wurden 2017 mehr als zwei Drittel aller Wege mit nachhaltigen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Das ÖPNV-Angebot in der Hansestadt wurde zudem von 74% der Teilnehmer an der Befragung (7000 Haushalte in Hamburg) als sehr gut bis gut bewertet.

Wichtige Ergebnisse sind auch, dass inzwischen 25% der Haushalte über kein Auto verfügen. Die Altersgruppe der unter 30-Jährigen ist zunehmend weniger autoorientiert. Gleichzeitig steigt aber die Autonutzung bei den Seniorinnen und Senioren weiter an.

Sehr unterschiedlich stellen sich die Hamburger Stadtteile dar. So liegt bspw. der Radverkehrsanteil im Stadtteil Altona (22%) deutlich über dem Hamburger Durchschnitt von 15%. Bei der ÖPNV-Nutzung ist Hamburg-Mitte mit 28% Spitzenreiter (ggü. 22% im Mittel). Den durchschnittlichen MIV-Anteil von 36% übertrifft Bergedorf mit 44%.

Mit der „Luftgütepartnerschaft“ und dem Projekt „MOVE Hamburg“, an dem team red mitwirkt, arbeitet der Hamburger Senat seit Jahren an der Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Hansestadt und an der Veränderung des individuellen Mobilitätsverhaltens der Bürgerinnen und Bürger. Die MiD 2017 zeigt nun die ersten Erfolge.

19.03.2019: Mobilitätskonzept für Erding

Am 31.01.2019 fand die Auftaktveranstaltung des Projekts „Mobilitätskonzept Erding 2030“ statt. Vor Mitgliedern des Stadtrates und der Stadtverwaltung stellten team red Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger und Projektleiter Tobias Kipp aktuelle Mobilitätstrends vor und erläuterten deren Bedeutung für die Große Kreisstadt Erding. Unter jungen Menschen ist beispielsweise ein deutlicher Rückgang der Kfz-Nutzung zu verzeichnen, während gleichzeitig deutschlandweit Mobilitätsdienstleistungen aus dem Boden sprießen und flexiblere und günstigere Alternativen zum eigenen Auto anbieten.

Im Rahmen des Projekts soll nun ein Mobilitätskonzept diese Trends aufgreifen. Die erste Phase umfasst neben einer Bestandsaufnahme auch die Entwicklung von Leitlinien für die zukünftige Mobilität in Erding.

team red wurde mit dem Mobilitätsentwicklungskonzept für die "Große Kreisstadt Erding" im November 2018 beauftragt.

11.03.2019: Poolingdienste gegen Individualverkehr

team red begrüßt die neuesten politischen Entwicklungen im Bereich der Poolingdienste, wie in einem Artikel des Handelsblatt dargelegt. Bei diesen werden „Fahrgäste mit ähnlichem Start und Ziel“ eingesammelt „und mit einer ‚algorithmusgesteuerten Streckenführung‘“ befördert. Eine bevorstehende Reform der Bundesregierung soll es zukünftig auch Mietwagen-Anbietern gestatten, entsprechende Dienste anzubieten. Entscheidend sei, dass die Angebote „Bus und Bahn auf hochfrequentierten Strecken“ nicht schadeten.

Die Expertinnen und Experten von team red sehen darin einen wichtigen Beitrag, den Individualverkehr in den Städten weiter einzudämmen. "Um mehr Menschen dazu zu bewegen, das eigene Auto abzuschaffen, benötigt es weiterhin innovative Lösungen. Diese "Ride-Hailing"-Dienste gehören wie CarSharing-Dienste aus unserer Sicht zu den zukunftsfähigen Lösungen. Von großer Bedeutung ist dabei, dass nicht Nutzer des ÖPNV, sondern Autofahrer*innen umsteigen. Wir rufen die Kommunen auf, mit Pilotprojekten in ihren Städten die sinnvollsten Einsatzgebiete der neuen Dienste aufdecken zu helfen", so Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger.

team red entwickelt als Innovationsberatung in zahlreichen Projekten gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen Lösungen für eine zukunftsfähige Mobilität. Die Aktion „Steig Um!“ im Rahmen des Hamburger MOVE Projektes ermöglicht es sieben Testern, das eigene Auto durch einen Mix an Mobilitätsdienstleistungen zu ersetzen. Auch hier werden Pooling-Dienste berücksichtigt und getestet.

11.03.2019: Gute Ergebnisse für PR-team

Im Ranking der deutschen Tourismus-PR-Agenturen kletterte team red in diesem Jahr um weitere vier Plätze nach oben. Jedes Jahr wählen Deutschlands Reisejournalisten und -blogger die "PR-Agentur des Jahres". team red hatte es 2017 erstmals in die Top-50 geschafft und kletterte 2018 vom 49. auf den 26. Platz. In diesem Jahr erreichte das team um Olaf Matthei-Socha und Klaus Klöppel Rang 22. Bei den zeitgleich erfolgten Wahlen zum „Verkehrsbüro des Jahres“ verbesserte sich das Polnische Fremdenverkehrsamt von Rang 25 auf Rang 14. team red unterstützt seit Jahren erfolgreich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Polen auf dem deutschen Markt. Die Ergebnisse der Abstimmungen, an denen sich rund 200 Reisejournalisten und Blogger beteiligten, wurden auf der ITB Berlin bekanntgegeben.

04.03.2019: Größte internationale Radkampagne startet in eine neue Runde

Ab dem 1. Mai wird wieder fleißig in die Pedale getreten für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Beim Fahrradwettbewerb STADTRADELN legen Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für ihre Kommune zwischen Mai und September so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurück.

Im letzten Jahr nahmen über 295.000 Radelnde aus 885 Kommunen teil und setzten mit mehr als 59 Millionen Fahrrad-Kilometern ein deutliches Zeichen für den Radverkehr.

team red darf auch in diesem Jahr wieder diese nachhaltige und innovative Kampagne mit der Erstellung und Betreuung der TYPO3-Webseite unterstützen. Weitere Infos

 


27.02.2019: Fuß- und Radverkehrskonzept am Timmendorfer Strand.

team red wurde durch die Gemeinde Timmendorfer Strand beauftragt, ein Fuß- und Radverkehrskonzept zu erstellen. Die Gemeinde mit ca. 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine sehr beliebte touristische Destination mit ca. 12.000 Gästebetten und durchschnittlich 2.000 Tagesgästen.

Im Rahmen der Bestandsaufnahme und Analyse wurde eine Befragung zum Fuß- und Radverkehr unter den Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Im Herbst 2018 war sie angedockt an den ADFC-Fahrradklima-Test. Im zweiten Schritt wurden zwei Workshops zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. In einem Workshop wurden generelle Lösungsansätze und Maßnahmenvorschläge vorgestellt und diskutiert. In einem zweiten Workshop wurden die konkreten Wegebeziehungen zwischen Zielen und Quellen des Fuß- und Radverkehrs mit den Teilnehmenden besprochen. Eine wesentliche Herausforderung sind Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr auf der Strandpromenade. Hierfür sind laut Projektleiter Thomas Möller im Projekt Lösungen zu finden, die sowohl die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Belange des Tourismus berücksichtigen.

 

25.02.2019: Vertrag mit Polnischem Fremdenverkehrsamt verlängert

Das Polnische Fremdenverkehrsamt hat seinen Vertrag mit team red kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert. Bereits seit 2008 betreuen Olaf Matthei-Socha und Klaus Klöppel die Pressearbeit für die touristische Destination. Sie erstellen Presseinformationen, halten Kontakte zu den Medien und unterstützen Pressereisen sowie Messeauftritte. Polen erfreut sich seit Jahren wachsender Besucherzahlen aus Deutschland und liegt in der Top Ten der beliebtesten Auslands-Reisezielen der Deutschen. Zur Webseite

22.02.2019: Ladesäuleninfrastruktur soll zur sauberen Luft in Köln beitragen

Die Stadtwerke Köln und die Rheinenergie wurden vom Rat der Stadt Köln mit der Erstellung eines Ladesäulenkonzepts für 200 Standorte betraut.

Unser Experte Thorsten Gehrlein, Fachautor und federführend auf diesem Gebiet, konzipierte im Auftrag der Rheinenergie in enger Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt die Standortverteilung dieser zukünftigen Ladesäuleninfrastruktur. Nachfolgend wurde das Gesamtkonzepts in den Bezirksversammlungen vorgestellt und im Detail erläutert.

Die Entwicklung des Konzepts erfolgte auf Basis einer eigens entwickelten Methodik, die u.a. eine nachfrageorientierte Grundverteilung der Standorte auf die Bezirke anhand eines speziellen Potential-Indexes ermöglichte.

Nun heißt es abwarten. Anfang April wird in der Ratssitzung das vorgelegte Konzept beraten und es soll eine Entscheidung getroffen werden.

11.02.2019: Aktion "Steig um!" - Leben ohne Auto

Für drei Monate aufs eigene Auto verzichten und dafür die ganze Breite an Möglichkeiten ausprobieren, die es gibt, um in Hamburg herumzukommen - das ist ‚Steig um!‘, die neue Aktion von MOVE und vom Hamburger Abendblatt. Fünf Tester*innen werden vom 15. Februar bis 15. Mai 2019 die "Neue Mobilität" auf Herz und Nieren testen.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Wir möchten mit ‚Steig um!‘ Zukunft testen: Fünf Leute verzichten für drei Monate auf ihr eigenes Auto und können dafür die immer größere Anzahl von Alternativen auf Herz und Nieren testen: Bus, Bahn, E-Autos, E-Roller, Räder, Lastenräder, Carsharing, und das Allerneuste: elektrische Tretroller. Und dieser Test wird von uns bezahlt. Man bekommt dafür 400 Euro pro Monat, genau die Summe, die ein normaler Wagen mit allem offenen und versteckten Kosten im Monat kostet.“

Die Mobilitäts-Akademie begleitet und interviewt die Tester*innen zu ihren Erfahrungen, Wünschen und Ideen. Die Ergebnisse werden von den Hamburger Behörden und Dienstleistern genutzt, um die umweltschonenden Angebote weiter auszubauen.