29.05.2020: Petition: Mobilitätsprämie statt Abwrackprämie

Geben Sie der Zukunft eine Stimme:
Nicht wieder Motoren-Technologie des letzten Jahrhunderts am Leben erhalten und wenigen Autofahrern helfen, sondern mit einer Mobilitätsprämie alle Menschen und alle Mobilitätsformen unterstützen!
Es ist der richtige Moment zur Umsetzung der politischen Sonntagsreden zur Gleichberechtigung der Verkehrsträger!

Zur Petition von Change.org

19.05.2020: Erfolgreicher Umfragestart in Taufkirchen (Vils) und Gräfelfing

Umfragen trotz Covid-19 - es funktioniert! Die Teilnahmequoten übertreffen sämtliche Erwartungen!

Im Rahmen der Erstellung eines Mobiltätskonzepts für die Gemeinde Taufkirchen an der Vils hat am 8.5.2020 eine repräsentative Online-Befragung der Bevölkerung ab 14 Jahren erfolgreich begonnen. Obwohl die Teilnahme an der Befragung noch bis zum 29.5.2020 möglich ist, haben sich bereits fast 400 Bürgerinnen und Bürger an der Umfrage beteiligt. Damit wurde die Mindestquote bereits nach einer Woche realisiert.

Ein ganz ähnliches Ergebnis liegt für die Gemeinde Gräfelfing in unmittelbarer Nähe der bayerischen Landeshauptstadt München vor: Es haben sich nach gerade einmal drei Tagen bereits über 500 Einwohnerinnen und Einwohner an der repräsentativen Online-Befragung im Rahmen des Integrierten Mobilitätskonzepts beteiligt, obwohl auch hier die Befragung noch zwei weitere Wochen läuft.

Auf dem Befragungsserver verzeichnen wir für beide Kommunen weiterhin rege Aktivität. Ganz offensichtlich ist die Bevölkerung auch in Corona-Krisenzeiten an Mobilitätsthemen und an Befragungen zu diesem Themenkomplex sehr interessiert.

19.05.2020: 1.000 km mit dem E-Kickscooter durch Berlin

Es funktioniert: Leise und umweltfreundlich durch die Stadt mit dem E-Kickscooter. team red - Geschäftsführer Dr. Bodo Schwieger legt seine Wege statt mit dem Auto mit ÖPNV, Fahrrad und seit Mitte 2019 auch mit dem E-Kickscooter zurück: "Der Scooter ist schön klein und problemlos Zuhause oder im Büro in einer Ecke verstaut."

1.000 ökostromgetriebene Scooter-Kilometer sind binnen einen Jahres zusammengekommen, unfallfrei. "Auch ein Scooter ist ein Fahrzeug, dessen Bedienung gelernt sein will - die Gefahr geht meist von unsachgemäßer Benutzung aus." Die Kombination mit dem Radverkehr funktioniert problemlos, aber "der Scooter ist noch mehr als das Fahrrad von einer ebenen Fahrbahnoberfläche abhängig".

Also auch an dieser Stelle: Ein klares Votum für eine bessere Infrastruktur für die Fahrräder - und die Mikromobilität.

Foto: Felix Großklaß

15.05.2020: Erster Radschnellweg in Rostock eröffnet

Nun wurde auch in Rostock der erste Radschnellweg nach ca. einem Jahr Bauzeit eröffnet. Besonders ist das moderne LED-System, welches Radfahrende beim Einfahren erkennt und die Information von einer Leuchte zur nächsten weiter gibt, die sich dann in Bewegungsrichtung zuschalten.
Neben dieser Route sind noch zwei weitere Radschnellwege in Form einer Ost-West-Achse und Nord-Süd-Verbindung geplant, bis zur Umsetzung dieser wird jedoch noch einige Zeit vergehen.

team red betreut die Stadt Rostock im Rahmen des cities.multimodal Projekts, die wiederum als Koordinator für alle weiteren 9 teilnehmenden Projektstädte fungiert.

Quelle: https://www.rostock-heute.de/radschnellweg-rostock-suedstadt-campus/112331

Foto: Rostock-Heute

14.05.2020: Die Bahn weist der Automobilindustrie den Weg

In Schleswig-Holstein werden ab Ende 2022 die Nebenstrecken elektrifiziert - allerdings nicht mit einer Oberleitung, sondern mit Akkuzügen. Die Fahrzeuge kommen von Stadler aus Berlin, die Ausschreibung für den Betrieb der Fahrzeuge im Zeitraum bis 2035 wurde soeben gestartet. Die Fahrzeuge sollen mit Windstrom geladen werden und werden somit leise und 100% emissionsfrei Fahrgäste befördern.

Dr. Bodo Schwieger, Geschäftsführer team red: "So sieht es aus, wenn zukunftsfähige Entscheidungen getroffen werden. Eine Kaufprämie für veraltete Verbrenner-Technologien wirk dagegen wie aus einer anderen - vergangenen - Zeit."

Quelle: https://www.newstix.de/index.php?site=&entmsg=true&ref=RNL&mid=463369

Foto: Stadler Pankow GmbH

12.05.2020: Verkehrspolitik in Brüssel

Brüssel ordnet die Verkehrsmittel in der Innenstadt neu! Bürgermeister Philippe Close sagte: „Wir ändern nur die Hierarchie. Zuerst Fußgänger, dann Radfahrer, dann der Nahverkehr und als letztes die Autos.“ Ab jetzt gilt Tempo 20, die Ampeln sind ausgeschaltet und das Fahrrad hat Vorfahrt. Zu sehen im heute Journal vom 11.05.2020 ab Minute 18.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-11-mai-2020-100.html

30.04.2020: Cities.multimodal: Was passiert eigentlich in den von uns betreuten (interreg-)Projekten? (Teil 1)

In diesem Artikel stellen wir Ihnen anhand von Factsheets die ersten fünf der von uns betreuten 10 Teilnehmerstädte aus dem cities.multimodal Projekt vor.

1. Aarhus
Aarhus (DK) hat im ModalSplit (22%) den höchsten #Fahrrad-Anteil aller 10 cities.multimodal Städte. Zudem hat die Städt das längste Netz an Fahrradwegen (700 km) und die zweithöchste Anzahl an Fahrradstellplätzen im öffentlichen Raum (9 000). Weitere spannende Daten hierzu finden Sie im Fact Sheet
https://www.cities-multimodal.eu/sites/cmm/files/materials/files/cmm_fact_sheet_aarhus.pdf

2. Gdansk
Was zeichnet die Projektstadt Gdansk (Polen) ggü. den anderen 9 Projektstädten aus?- Die meisten Busreisenden je Monat und- die meisten Fahrradstellplätze im öff. Raum!Weitere Daten zu Gdansk finden Sie im Fact Sheet:https://www.cities-multimodal.eu/sites/cmm/files/materials/files/cmm_fact_sheet_gdansk.pdf 

3. Kalmar
Die Stadt Kalmar (Schweden) hat den zweithöchsten Fahrrad-Anteil (20%) aber auch den höchsten Pkw-Anteil (59%) im Modal-Split ggü. allen #citiesmultimodal Städten.Wie kann das sein?U.a. ist es möglich mit dem Pkw ohne Einrschränkungen bis ins Stadtzentrum zu fahren. Auf der anderen Seite ist die Stadtfläche relativ klein, Distanzen können daher auch gut mit dem Fahrrad gefahren werden.Weitere Antworten:https://www.cities-multimodal.eu/sites/cmm/files/materials/files/cmm_fact_sheet_kalmar.pdf  

4. Riga
Paskaties šeit! Die Lettische Hauptstadt Riga hat unter den 10 CMM Städten den höchsten Modal-Split Anteil im ÖPNV (46,5%) und die geringste Pkw-Besitzrate! Aufgrund der guten Anbindung und der monozentrischen Stadtstruktur ist der ÖPNV das meistgenutzte Verkehrsmittel und verdrängt das Auto damit auf den zweiten Platz im Modal-Split (31%).Weitere Fakten: https://www.cities-multimodal.eu/sites/cmm/files/materials/files/cmm_fact_sheet_riga.pdf  

5. Rostock
Auch die Stadt Rostock ist Teil des citiesmultimodal Projekts. Sie hat ggü. den anderen CMM Städten die meisten CarSharing Anbieter. Außerdem hat sie mit 32,5% den zweithöchsten Anteil von Fußgängern im Modal-Split.
Zu weiteren spannenden Daten: https://www.cities-multimodal.eu/sites/cmm/files/materials/files/cmm_fact_sheet_rostock.pdf 

In der nächsten Ausgabe werden wir die weiteren fünf Städte mit spannenden Daten vorstellen. Alle Factsheets und weitere Materialien finden Sie auf der cities.multimodal Homepage unter: https://www.cities-multimodal.eu/materials/publications

29.04.2020: Forderung einer Mobilitätsprämie findet breite Unterstützung

Mit Hinblick auf den anstehenden Autogipfel der Bundesregierung am 5. Mai hat sich ein breites Verbände- und Unternehmensbündnis gegen die Forderungen der Automobilindustrie nach einer Auto-Kaufprämie formiert. Dirk Flege, Geschäftsführer von Allianz pro Schiene betont: "Diesmal brauchen wir eine Mobilitätsprämie, die den Verbrauchern die Wahl und die freie Entscheidung überlässt zwischen einem neuen Auto und der Investition in klimafreundliche Verkehrsmittel." ADFC Geschäftführer Burkhart Stork ergänzt hierzu: "Der Zeitpunkt jetzt ist eine riesige Chance für die Bundesregierung, Deutschland für einen intelligenten Verkehrsmix zu begeistern!". Eine reine Auto-Prämie setzt demnach falsche Anreize, eine Mobilitätsprämie jedoch ermöglicht allen das intelligenste Verkehrsmittel zu nutzen und die wirtschaftlichen Folgen in allen Sektoren abzuschwächen.

team red unterstützt die Forderung nach einer Mobilitätsprämie. Eine Förderung klimaschädlicher Verbrennungsmotoren ist aus der Zeit gefallen und fördert nur die Beibehaltung weniger zukunftsfähiger Technologien.

Quelle: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/mobilitaetspraemie-statt-autopraemie/

17.04.2020: Die Bahn fährt vor: Innerdeutscher Verkehr verlagert sich auf die Schiene

Positive Nachrichten: Die innerdeutschen Fernreisen verlagern sich immer mehr zur Schiene. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis "Allianz pro Schiene" hat hierzu die Reisenden im Linienfernverkehr analysiert (5-Jahres Zeitraum 2015-2019). Als einziges öffentliches Verkehrsmittel legte die Bahn in dem Zeitraum um 15% zu. Die Anzahl der Reisenden im Luftverkehr hingegen haben, besonders in den letzten zwei Jahren, leicht abgenommen, während der Omnibusverkehr sogar rund 10% seiner Nutzer verlor.

Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene sagt hierzu: „Mehr und mehr Menschen entscheiden sich für den Zug, weil sie die Vorteile des Reisens auf der Schiene schätzen und weil sie das Klima schonen wollen“.

team red bewertet die Entwicklung als sehr positiv, denn die Bahn fährt mit einem nennenswerten Anteil an Ökostrom. Flugzeug und Fernbus hingegen sind immer noch zu 100% fossil unterwegs.

Quelle: https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/verkehrswende-nimmt-gestalt-an/

14.04.2020: Bewegung auf dem Münchener CarSharing Markt

Nachdem der Anbieter Oply sein Geschäft Ende Februar aufgegeben hat, will nun ein neuer Anbieter seine Fahrzeuge in München anbieten. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, möchte das CarSharing Unternehmen Scouter, welches bereits in einigen weiteren deutschen Städten aktiv ist, nun auch Fahrzeuge im stationären CarSharing Betrieb anbieten. Dies ist zugleich auch der Hauptunterschied zum vormaligen Konkurrenten Oply. Ehemalige Oply Kunden sparen sich u.a. die Anmeldegebühr für Scouter.

Zusätzlich kooperiert das Unternehmen auch mit dem Energie- und Mobilitätsdienstleister Isarwatt. Dieses verfolgt das Ziel, den motorisierten Individualverkehr in München zu verringern. Für die Hausbewohner der 17 zur Genossenschaft angehörigen Wohnungsunternehmen sollen die CarSharing Fahrzeuge das private Auto im besten Fall komplett ersetzen. 

Start des neuen Anbieters soll der 1. Mai mit 15 Autos im stationsbasierten und 30 im free floating Modus sein.

Interessante Ergebnisse zu Wirkungen des CarSharings finden sich in den von uns u.a. im Auftrag der Landeshauptstadt München durchgeführten Studien: http://mf.team-red.de/index.php?id=143

Quelle: https://bit.ly/2US5LUa

09.04.2020: Mobilitätsforschung in Zeiten von COVID-19

Auf die mehr als berechtigte Frage, ob Umfragen jetzt noch einen Sinn machen, ob sie repräsentativ sind und "das Richtige" messen, kann die team red Mobilitätsforschung folgendermaßen antworten: 

- Die Wahlbeteiligungen an den bayerischen Kommunalwahlen am 15.3.2020 war höher als sechs Jahre zuvor, die Wahlbeteiligungen an den Stichwahlen am 29.3.2020 lagen zum Großteil nochmals darüber - und liegen damit deutlich über denen von vergangenen Landrats- und Bürgermeisterstichentscheiden.
Das zeigt: Auch in Zeiten von Corona ist das Interesse an kommunalen Themen in der Bevölkerung vorhanden.

- Derzeit sind mehr Bürger denn je zuhause erreichbar. Niemand ist im Urlaub, kaum jemand geschäftlich unterwegs. Generell gilt für Umfragen: Je höher die Ausschöpfung, desto besser die Qualität der Stichprobe. 

- Eventuelle Verzerrungen durch die erhöhte Belastung einzelner Bevölkerungsgruppen (z.B. Beschäftigte im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, etc.) können durch eine etwas verlängerte Befragungszeit aufgefangen werden. Zudem gibt es den großen Vorteil, fast ausschließlich online zu befragen, dadurch können die zu Befragenden selbst den Zeitpunkt der Teilnahme an einer Umfrage auswählen.

- Es ist nicht absehbar, wie lange der aktuelle Zustand anhalten wird. Befragungen auf den Termin zu verschieben, an dem wieder alles "halbwegs normal" ist, sind schwer absehbar. Dies könnte in diesem Herbst sein, könnte aber auch erst im Frühjahr oder gar erst im Herbst 2021 soweit sein.

- Bei Befragungen die in näherer Zukunft stattfinden, können sich die Befragten noch halbwegs gut an die Situation "vor Corona" erinnern. Bei habituellem Verhalten, wie der Verkehrsmittelnutzung, ist eine Beurteilung auch aus der “Erinnerung” heraus möglich.

- Aktuell besteht (wenn auch in einem recht kurzen Zeitfenster) die Möglichkeit die Option Home-Office und dessen Auswirkungen sehr intensiv untersuchen zu können. Hinzu kommen Erfahrungen mit anderen (normalerweise z.T. nicht genutzten) Verkehrsmitteln: Nutzung der Möglichkeit für einen Spaziergang. Statt dem ÖPNV wird das Rad genutzt, usw.

- Bei den Antworten auf offene Fragen (Fragen ohne Antwortvorgaben) gilt: Wahrscheinlich ändert sich hier sehr wenig durch Corona - höchsten die Emotionalität der Themen. Wo was wie schief lief, gut lief, verändert werden sollte, etc. wird aber genauso bekannt werden. Emotionale Einfärbungen wird es vor dem Hintergrund der Krise geben, z.B. Aversionen gegenüber überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel und Meidung dieser.

Unsere Empfehlung geht nach reichlichen Überlegungen nun dahin, dass wir die Durchführung von Bürger- und Mitarbeiterbefragungen ab Ende April empfehlen! Vorausgesetzt, die jetzige Situation bleibt halbwegs stabil.

Bleiben Sie gesund!

06.04.2020: Stadtradeln auch 2020 wieder von team red programmiert

Das in Frankfurt beheimatete Klimabündnis e.V. hat team red auch für 2020 mit der Programmierung des Hintergrundsystems für die Kampagne Stadtradeln beauftragt. Stadtradeln ist eine bundesweite Kampagne für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz: Mitglieder der kommunalen Parlamente und Bürger:nnen radeln bereits seit 2008 während einer dreiwöchigen Aktionsphase im Zeitraum Juni bis Mitte Oktober um die Wette und “sammeln” möglichst viele klimafreundliche Fahrradkilometer für ihre Kommune.

In diesem Jahr liegt das Hauptaugenmerk der Bearbeitung auf dem weiteren Ausbau der komplett neuen responsiven Benutzeroberfläche. Außerdem werden Nutzer-Funktionen und RADar! erweitert.

Zur Website: www.stadtradeln.de

02.04.2020: Mobilitätskonzept Oberhavel in der Verwaltungsberatung

Das vom Landkreis Oberhavel (Brandenburg) bei team red in Auftrag gegebene Mobilitätskonzept 2040 befindet sich nach einer intensiven Analyse- und Beteiligungsphase nunmehr in der verwaltungsinternen Beratung. Das umfangreiche Konzept zeigt Wege zur Veränderung in diesem nördlich von Berlin gelegenen Landkreis auf, der seit Jahren Einwohnerzuwächse durch Zuzüge vor allem aus Berlin aufweist. Neben einem Ausbau des ÖPNV und dem Bau von Radschnellwegen in Richtung Berlin, werden auch innerhalb des Kreises innovative Mobilitätslösungen, wie z.B. eine Stadtseilbahn in Oranienburg zur Gedenkstätte Sachsenhausen, vorgeschlagen.

Nach derzeitiger Planung soll das Mobilitätskonzept 2040 im Mai/Juni von den politischen Gremien beraten und vom Kreistag verabschiedet werden.

31.03.2020: Expertengruppe für Klimaschutz im Verkehr berät sich zur CO2 Reduktion

Andreas Scheuer bittet erneut zum Tanz: Die Expertengruppe für Klimaschutz im Verkehr darf wieder einmal grübeln, wie CO2 eingespart werden kann. Unsere Vermutung: Wenn es kein Geld kosten darf und niemand eine Einschränkung erfahren darf, wird es wohl wieder so erfolgreich wie die Empfehlung zum Tempolimit.

Wir wünschen uns: Mehr Mut zu echten Veränderungen!
https://bit.ly/2WVwOPL

30.03.2020: Take Share: Anbieter stellen z.T. kostenfreie Fahrzeuge für Mitarbeiter im Gesundheitswesen und der Versorgung bereit

Die aktuelle Krise rund um Covid-19 rüttelt auch die Sharing-Branche durch. Neben verringerten Nutzerzahlen steigen v.a. bei den CarSharing Anbietern die Kosten durch die nun vermehrt notwendige Desinfektion der Autos. Derzeit bieten alle CarSharing Anbieter noch ihr Dienste an, oft auch mit erweiterten Geschäftsgebieten und Rabattaktionen für die in systemrelevanten Berufen arbeitenden Menschen.

So bietet SixtShare derzeit einen 100€ Gutschein an, WeShare (nur Berlin) bietet neben der Ausweitung des Geschäftsgebiets 10€ Gutscheine für Mitarbeiter der Berliner Charite und kostenlose Fahrten für die Arche und Tafel. Der Anbieter Miles hat ebenfalls sein Gebiet vorrübergehend ausgeweitet und bietet verlängerte Mietzeiten an. ShareNow bietet Rabatte für die systemrelevanten Berufe. Der RideSharing Anbieter BerlKönig in Berlin stellt seinen Dienst für die normale Kundschaft ein, fährt medizinisches Personal seit ein paar Tagen aber kostenlos. Der Dienst Moia aus Hamburg stellt vorübergehend komplett ein. CleverShuttle fährt bisweilen weitesgehend normal, allerdings fahren die Autos derzeit nur von A nach B. Zudem gibt es einen 50€ Gutschein für systemrelevante Berufe und extra Shuttles für Medikamente.

Auch die E-Scooter Branche und die BikeSharing Dienste sind betroffen. E-Roller Anbieter Emmy bietet seinen Dienst erstmal uneingeschränkt weiter an, nun aber mit der Möglichkeit einer Monatsmiete. Die E-Scooter Anbieter Lime, Bird sowie BikeSharing Anbieter Jump stellen den Dienst in Europa bis auf weiteres komplett ein. 

Voi hingegen lässt seine Scooter auf den Straßen, ebenso wie Call-a-bike und Nextbike seine Räder. Letztere bieten jedoch für alle 30 Minuten pro Tag kostenlos an.

Ein Dank geht an alle Anbieter die den aktuell systemrelevanten Menschen eine uneingeschränkte Mobilität ermöglichen!

Quellen: https://bit.ly/3arF5Po & https://bit.ly/2yeGc6K

11.03.2020: Auszeichnung für PR-Arbeit von Polen

Das Polnische Fremdenverkehrsamt wurde von deutschen Reisejournalisten und -bloggern in die Top Ten-Liste der besten Verkehrsämter gewählt. Nach Platz 14 im Vorjahr kletterte die Vertretung des Nachbarlandes 2020 auf Platz 9. Die Wahl wird jedes Jahr von einem Fachverlag organisiert. Bewertet wird die Qualität der Pressearbeit von Destinationen aus dem In- und Ausland auf dem deutschen Markt.

Das Votum ist auch eine Auszeichnung für team red. Seit 14 Jahren unterstützen unsere PR-Berater Klaus Klöppel und Olaf Matthei-Socha die Pressearbeit des Polnischen Fremdenverkehrsamtes in Deutschland. In dieser Zeit erhielt Polen bereits fünfmal die begehrte Auszeichnung. Polen zählt zu den beliebtesten Auslandszielen der Deutschen und verbesserte sich in der jüngsten Analyse der Forschungsgruppe "Urlaub und Reisen" von Platz 9 auf Platz 7 der beliebtesten Ziele für Urlaubsreisen im Ausland.

Masuren zählt zu den beliebtesten Zielen in Polen. Foto: POT

09.03.2020: Bremen beauftragt team red mit Wirksamkeitsanalyse von Mobilitätskonzepten im Rahmen des Bremer Stellplatzortsgesetz

Die Freie Hansestadt Bremen hat team red mit der Durchführung einer Studie beauftragt, die die Wirksamkeit von umgesetzten Mobilitätskonzepten im Rahmen des Bremer Stellplatzortsgesetz untersucht.

Weiterer Inhalt ist die Erhebung von Mobilitätsbedürfnissen der Mieter und Käufer, um künftig Mobilitätskonzepte mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln.

04.03.2020: Was passiert eigentlich in den von uns betreuten (Interreg-)Projekten?

Das UBC-Mitglied (Union of the Baltic Cities) Karlskrona (Schweden) hat im Rahmen des Projekts Cities.multimodal den ersten Teil seiner Pilotkampagne zur Mobilität von Kindern durchgeführt. Der erste Teil umfasste den Besuch lokaler Schulklassen um über Verkehrsregeln, nachhaltige Mobilität und die Bedeutung der Sichtbarkeit im Winter zu informieren.

Außerdem wurden im Rahmen der Kampagne Umfragen und Beobachtungen durchgeführt, um Informationen über das Mobilitätsverhalten der Kinder und ihrer Eltern zu sammeln. Ziel war es, herauszufinden wie viel Verkehr durch sog. Helikopter-Eltern, also Elternteile die ihre Kinder regelmäßig zur Schule fahren, verursacht wird. Es hat sich gezeigt, dass in der Hauptverkehrszeit fast 50% des Gesamtverkehrs auf Pkw's von Eltern fallen. Diese Informationen werden in künftigen kommunalen Planungen verwendet, um zu versuchen diese Zahl zu senken und die allgemeine Verkehrsicherheit rund um die Schule zu erhöhen.
Der nächste Teil der Pilotkampagne wird im Frühjahr 2020 stattfinden und sich stärker auf die Entwicklung praktischer Fähigkeiten konzentrieren. Unter anderem erhalten die Kinder die Möglichkeit, die örtlichen Verkehrsplaner zu treffen und ihre Fahrradfähigkeiten in einem Hindernisparcours zu testen.

Das team red my.europe team um Benjamin Techen unterstützt den Lead Partner, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, bei der Projektsteuerung und hilft dabei, dass u.a. das oben genannte Aktionen durchgeführt werden können.

02.03.2020: Bericht Evaluation flow>k freigegeben: ein weiterer Nachweis der Entlastung durch CarSharing!

Der Bericht zur 2017 durch team red abgeschlossenen Evaluation zu Wirkungen des CarSharing-Angebots in Osnabrück ist nun durch den Auftraggeber zur Veröffentlichung freigegeben worden.

Während derzeit mehrere Studien auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen reiner free-floating-Angebote CarSharing eine negative Bilanz aussprechen, weißt der Bericht hier positive Effekte des in Osnabrück verfügbaren kombinierten Angebotes aus stationsbasierten um free-floating-CarSharing nach. Nutzer der Angebote verfügen über weniger Fahrzeuge im Privatbesitz, legen weniger Wegstrecken mit dem Pkw und mehr Wegstrecken mit dem Umweltverbund zurück. Anhand der vorliegenden Daten kann davon ausgegangen werden, dass sich durch die Nutzer der Angebote keine negativen Einnahmeeffekte für öffentliche Verkehrsmittel ergeben.

Der Bericht steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://mf.team-red.de/index.php?id=143 

Foto: Stadtwerke Osnabrück

27.02.2020: Der Klimaschutz-Planer nun auch für Kommunen in Nordrhein-Westfalen!

Der Klimaschutz-Planer steht seit dem 1. Februar auch in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Das kostenfreies Angebot zum Klimaschutz-Monitoring soll alle Gemeinden, Städte und Kreise sowie Regierungsbezirke in NRW beim Klimaschutz unterstützen. Sie können sich ab sofort für den Klimaschutz-Planer registrieren!

Das team red Online & Mobile Team entwickelt und pflegt kontinuierlich die Online-Plattform des Kimaschutz-Planers und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Zur Website: https://www.klimaschutz-planer.de/

20.02.2020: CarSharing: Großes Kommen und Gehen

Der Bundesverband CarSharing hat für das Jahr 2019 wiederum Wachstumszahlen für den deutschen Markt bekannt gegeben: +7 % mehr Fahrzeuge im stationären CarSharing, sogar +48 % im free floating CarSharing. 2020 begann zwar mit dem Rückzug von ubeeqo aus Berlin und der Geschäftsaufgabe von Oply, dennoch kann man davon ausgehen, dass der SharingMarkt sich weiterhin dynamisch entwickeln und auch stabil wachsen wird - wenn auch auf geringem Niveau.

Im letzten Jahr gab es Zweifel an der Umweltwirkung des CarSharing, z.B. durch eine Studie aus dem Haus AT Kearney. Hier müssen wir klar stellen: Alle Studien bezüglich des stationären CarSharings weisen deutliche Umweltvorteile nach, die team red - Mobilitätsforschung hat dies mit eigenen Projekten in München und Bremen bestätigen können.

Es liegt in den Händen der Kommunen diese Entwicklung zu fördern durch Widmung von Parkplätzen für das CarSharing und andere, auch restriktivere Maßnahmen. Während die ÖPNV-Preise seit Jahren steigen, bleiben die Parkplatzgebühren weitestgehend konstant. Warum? Unser Vorschlag: Beide Preise sollten aneinander gekoppelt sein - wenn der ÖPNV-Preis für das Einzelticket steigt, sollte auch das Parken teurer werden. Das wird nicht beliebt sein, ist aber dennoch richtig.

Quelle und Infos: https://www.carsharing.de/immer-mehr-staedte-carsharing-angebot

Foto: Bundesverband CarSharing e.V. 2020

18.02.2020: Erstellung eines Integrierten Gesamtverkehrskonzeptes für die Gemeinde Gräfelfing

Gemeinsam mit der Planungsgesellschaft "Obermayer Planen + Beraten GmbH" wurde team red mit der Erarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts für die Gemeinde Gräfelfing (rund 14.000 Einwohner, unmittelbar vor den Toren Münchens) beauftragt. team red ist für die die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Workshops mit lokalen Akteuren, einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung sowie einer Befragung der im Gemeindegebiet angesiedelten Unternehmen/Institutionen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig.

Ein erster Workshop mit den Gemeinderatsvertretern fand am 27.11.2019 statt. Die kombinierte Unternehmens- und MitarbeiterInnenbefragung startete Anfang Februar 2020 mit dem Einladungsversand an rund 450 Unternehmen und Institutionen. Die Online-Befragung läuft aktuell noch und wird im Anschluss von den team red Mobilitätsforschern ausgewertet.

Für die Zeit nach Ostern ist die Durchführung der repräsentativen Online-Bevölkerungsbefragung geplant. Nähere Informationen und Ergebnisse auf der Gemeinde-Homepage (wird regelmäßig aktualisiert): https://www.graefelfing.de/orts-und-regionalplanung/integriertes-verkehrskonzept.html

13.02.2020: Mobilitätsbefragung Schondorf am Ammersee

Die Staatsstraße St 2055 durchquert den Luftkurort Schondorf am Ammersee und bereitet der Gemeinde Sorgen. Die Fahrbahn zerschneidet den Ort, häufig wird zu schnell gefahren – eine Gefahr für Radler und Fußgänger. Hier besteht großer Handlungsbedarf.

Die Neugestaltung der Staatsstraße ist eine der wichtigsten Aufgaben für die gemeindliche Zukunft. Die Entwicklung einer optimalen Mobilität und Sicherheit aller am Verkehrsgeschehen beteiligten Personen, eine schnelle Erreichbarkeit aller öffentlicher Einrichtungen und Einrichtungen mit hoher Kundenfrequenz unter Berücksichtigung von städtebaulichen, ökologischen und ökonomischen Belangen, wird erwartet.

Mit der Durchführung der hierfür notwendigen Untersuchungen und der daran anschließenden konzeptionellen Umsetzungen wurde vom Gemeinderat das Büro für Städtebau und Freiraumplanung, München, beauftragt. Als Unterauftragnehmer wurde die Mobilitätsforschung von team red mit Konzeption, Realisierung und Auswertung einer repräsentativen Online-Bevölkerungsbefragung beauftragt, um wichtige Informationen zum Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und um Bekanntheit und Verfügbarkeiten von Alternativen zum Pkw sowie deren Potenziale zu ermitteln.

Geplanter Start der Befragung ist im April, erste Umfrageergebnisse liegen im Frühsommer vor.

10.02.2020: „Radfahren im Alltag" als „Projekt der Woche Nr. 8“ ausgewählt!

Tolle Neuigkeiten: Das Projekt "Radfahren im Alltag - Gemeinsam zum Erfolg mit Ratlotsinnen" in Offenbach am Main wurde im Rahmen des Deutschen Fahrradpreises als "Projekt der Woche Nr. 8" ausgewählt! Auch wenn diese Auswahl keinen Einfluss auf die Entscheidung der Jury für den Fahrradpreis 2020 hat, freuen wir uns, das dieses Projekt als eines von neun "innovative(n) & kreative(n)" Projekten ausgewählt wurde. Das Projekt, unter der Leitung von unserer team red Expertin Carolin Kruse, hilft Fahranfängerinnen Sicherheit durch gemeinsames Fahren mit Radfahrlotsinnen im Straßenverkehr zu erlangen, um ihre Alltagsmobilität zu steigern. 

Nach der in 2019 erfolgreich abgeschlossenen ersten Phase des Projekts - alle Teilnehmerinnen fahren nun täglich mit dem Fahrrad! - freuen wir uns nun auf die im Frühjahr diesen Jahres anlaufende zweite Phase. Mehr Infos zum Projekt finden Sie auf der Homepage: https://www.offenbach.de/leben-in-of/umwelt-klimaschutz/Mobilitaet/Radfahren/radfahren-im-alltag.php

Hier geht es zur Website des Deutschen Fahrradpreises: https://www.der-deutsche-fahrradpreis.de/projekt-der-woche.html

06.02.2020: team red unterstützt Beitrag zum städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb für den Münchner Nordosten

Im Münchner Nordosten soll ein neues Stadtquartier für bis zu 30.000 Einwohner entstehen. Ein Beitrag für den städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb wurde gemeinsam von "MM.WERK Architektur. Entwicklung. Forschung" aus Wien und "liebald+aufermann landschaftsarchitekten" aus München entwickelt. team red steuerte Ansätze für ein innovatives Mobilitätsangebot bei. Zum Sieg hat es leider nicht gereicht, aber der Wettbewerbsbeitrag wurde dafür mit einer Anerkennung bedacht.

Am 3.2.2020 um 18 Uhr wurde die diesbezügliche Ausstellung von Frau Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk im Isarforum, Museumsinsel 1 in München eröffnet. Die Ausstellung ist vom 4. bis 16. Februar täglich von 14:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Foto: Marina Mather

31.01.2020: Zusammenarbeit mit Polen im 13. Jahr

Je schnelllebiger die Zeit wird, desto mehr schätzt man Kontinuität. Bereits seit dem Jahr 2008 unterstützt team red ununterbrochen die Presse- und Öffentlichkeit des Polnischen Fremdenverkehrsamtes auf dem deutschen Markt. Die Zusammenarbeit wurde gerade um ein weiteres Jahr verlängert. Bereits seit zwölf Jahren sind unsere Kommunikationsexperten Olaf Matthei-Socha und Klaus Klöppel für die Erstellung der Presseinformationen, die Vorbereitung von Pressereisen und den Kontakt zu den Medien verantwortlich. Offenbar nicht ohne Erfolg, denn die Zahl der deutschen Touristen in Polen wächst Jahr für Jahr. Im Jahr 2018 wurden 6,7 Millionen Gäste aus Deutschland gezählt, für 2019 wird ein weiterer Zuwachs erwartet.

Wrocław (Breslau) gehört zu den beliebtesten Zielen in Polen (Foto: Klaus Klöppel)

30.01.2020: Workshop zum Thema Mobilität in Geretsried und Wolfratshausen

Stau wie diesen (siehe Bild) auf der B11 müssen die Bewohner der Städte Geretsried und Wolfratshausen im Raum München oft ertragen. Nun wollen sie ihre Zusammenarbeit vertiefen. Als dringlichstes Thema wurde daher die Mobilität identifiziert, sodass am 24.1.20 in einem gemeinsamen Workshop Stärken und Schwächen für die Mobilität in den beiden Orten diskutiert wurden. Anschließend wurden bei der Veranstaltung gemeinsame Ziele für die Zukunft erarbeitet und Maßnahmenvorschläge entwickelt.

Der Workshop wurde von KlimaKom organisiert und moderiert. team red unterstütze die fachliche Arbeit in den Arbeitsgruppen und gab im Rahmen eines Vortrags von Tobias Kipp Impulse für die Diskussionen.

28.01.2020: Update - Mobilitätentwicklungskonzept in Erding

Die erste Phase für das Mobilitätentwicklungskonzept in Erding neigt sich dem Ende. Weite Teile der Bestandsaufnahme sind abgeschlossen.

Am 30.1.2020 setzen sich nun die Stadträte in einem von team red moderierten Workshop zusammen, um Leitlinien für die zukünftige Entwicklung der Mobilität der Großen Kreisstadt zu erarbeiten.

Weitere Infos zum Mobilitätsentwicklungkonzept finden Sie u.a. in dieser (älteren) Meldung des Merkurs: www.merkur.de

27.01.2020: IKEA auf neuen Wegen

IKEA plant ein neues, modernes und nachhaltiges Möbelhaus: Ab 2021 können die Wiener am Westbahnhof nur noch per Fahrrad, ÖPNV oder zu Fuß anreisen. Wie IKEA berichtet, soll es keinerlei Parkplätze für den MIV geben, für größere Möbelstücke wird es jedoch einen Lieferdienst geben, der innerhalb von 24 Stunden direkt nach Hause liefert. Damit geht IKEA einen mutigen Schritt gegen den städtischen Individualverkehr und fördert den Umweltverbund.Zudem sollen 160 Bäume auf dem Dach und den Außenfassaden geplanzt werden.

Man darf gespannt sein, wie nachhaltig es wirklich sein wird und ob es angenommen wird. Die Idee klingt gut und wir hoffen auf viele Nachahmer in der Branche! (Quelle: Business Punk Redaktion)

Mehr Infos: https://bit.ly/2GpVCpw

Bild: Ikea Pressroom

27.01.2020: Die Stadt Pskow als Pionier für nachhaltige Mobilität in Russland

See english version below

43 Interreg-Projekte im Ostseeraum arbeiten mit russischen Partnern zusammen und zeigen, dass dieselbe Sache Menschen über die Grenzen hinweg verbindet. Aber was tun sie tatsächlich? Auf der Programmseite werden fünf Besipiele genannt. Spannend v.a. Beispiel Nummer 5, die Stadt Pskov, ein Projektpartner des cities.multimodal Projekts (https://www.cities-multimodal.eu/), in dem wir gemeinsam mit dem federführenden Partner, der Stadt Rostock, das Projektmanagement durchführen. Die Stadt analysiert deren Verkehrsinfrastruktur, sowie die Mobilitätsbedüfnisse der Bürger um Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und den ÖPNV möglichst effizient zu kombinieren. Wir freuen uns, dass das Projekt Pskov dabei hilft, ein Pionier für nachhaltige Mobilität in Russland zu sein.
https://www.interreg-baltic.eu/news-detail/news/what-russian-partners-do-in-interreg-projects-5-examples-from-the-baltic-sea-region.html

 

43 Interreg Baltic Sea Region projects are working together with Russian partners, showcasing that the same cause unites people beyond borders. But what do they actually do? The Programm page shows 5 examples. Take a look at example 5, the city of Pskov, a project partner of the cities.multimodal project (https://www.cities-multimodal.eu/), in which we carry out project management together with the lead partner, the city of Rostock. The city analyzes their transport infrastructure, as well as the mobility needs of citizens with the target to combine walking, cycling and public transport as efficiently as possible. We are pleased that the Pskov project helps to be a pioneer for sustainable mobility in Russia.
https://www.interreg-baltic.eu/news-detail/news/what-russian-partners-do-in-interreg-projects-5-examples-from-the-baltic-sea-region.html

24.01.2020: Mobilstationen in Recklinghausen

Die Stadt Recklinghausen hat team red mit der Planung einer Mobilstation am Bahnhof Recklinghausen-Süd beauftragt. Hier steht die Anbindung des SPNV an alle Verkehrsmittel des Umweltverbundes im Mittelpunkt. Im Rahmen der Konzepterstellung wird auch die optimale Lage der Stationselemente, der Einbezug der Nachbarschaft und die Zugangssituation zu den Bahnsteigen untersucht. Auch sollen die Nutzerpotenziale (angrenzende Stadtteile, Touristen) ermittelt werden.

Die Station wird nach dem neuen einheitlichen Erscheinungsbild der Mobilität NRW gestaltet.

Mehr hierzu finden Sie unter: https://www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/vernetzte-mobilitaet

20.01.2020: BMM für die Sparkasse Heidelberg

Die Sparkasse Heidelberg AöR hat team red mit der Erstellung eines Konzeptes zur Umsetzung von Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM) beauftragt. Die Sparkasse will damit zur Verbesserung ihrer Umweltbilanz beitragen. Im Zuge der Verlagerung verschiedener Dienststellen in den Neubau am Europaplatz, sollen zudem die Mitarbeiter über Alternativen zum bisherigen Mobilitätsverhalten informiert werden.

17.01.2020: Learnings TRB

Erkenntnisse der diesjährigen Transport Reasearch Bord Tagung in Washington D.C.: Neue Mobilitätsdienstleistungen brauchen gesicherte rechtliche Rahmenbedingungen und Regulierungen. Ohne Regulierungen werden die ÖPNV-Angebote geschwächt und der Individualverkehr gestärkt.
Mit sinnvollen Regelungen und gezielter Förderung können hingegen Schwächen des ÖPNV ausgeglichen werden.

16.01.2020: Jelbi nimmt Fahrt auf: 50.000 nutzen die App für integrierte Mobilität in Berlin

Die Jelbi-App der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verbindet alle Verkehrsträger: U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse, Fähren und das RideSharing Angebot "BerlKönig". Über die App lassen sich diese buchen, zudem sind auch einige private Dienstleistungen wie "TIER" und "Nextbike" in die App integriert.

Wie der "Tagesspiegel" berichtet, wird die Jelbi-App immer beliebter. Nachdem im Oktober 2019 die Zahl der Downloads noch bei rund 32.000 lag ist, die App mittlerweile mehr als 100.000 Mal heruntergeladen worden, wie die Leiterin der Rechtabteilung der BVG informiert. Ebenso ist ein Anstieg der Registrierten Nutzer zu verzeichnen: von Oktober 2019 mit ca. 19.000 auf mehr als 50.000 registrierte Nutzer aktuell. 

Aufgrund datenschutzrechtlicher Diskussionen zwischen der Datenschutzbehörde und der BVG stand im Raum die App wieder vom Markt nehmen zu müssen. Wie der "Tagesspiegel" berichtet sind diese Bedenken nun aber vom Tisch.

Quelle: https://www.newstix.de/index.php?site=&entmsg=true&ref=RNL&mid=461127

10.01.2020: Zahl schwerer Verkehrsunfälle in Berlin nimmt zu

Bedenkliche Entwicklungen: "Um 17,2 Prozent auf 921 ist die Zahl der „schwerwiegend im engeren Sinne“ eingestuften Verkehrsunfälle in Berlin in den ersten zehn Monaten 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Zahl solcher Unfälle unter Rauschmitteleinfluss stieg von 618 auf 668." meldet der Tagesspiegel. Wir empfehlen: Weitere Tempo-30 Strecken und ein entspannteres Miteinander.

https://bit.ly/35HOH5g

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